TRANSSIBIRISCHE EISENBAHN MOSKAU-IRKUTSK

«VOM KREML BIS BAIKALSEE»

11 TAGE / 10 Nächte

  • TAG 1 / DONNERSTAG: MOSKAU (ANKUNFT)

    • Ankunft in Moskau
    • Transfer zum Hotel
    • Unterbringung
  • TAG 2 / FREITAG: MOSKAU

    • Frühstück im Hotel
    • Panoramatour Moskau
    • Mittagessen
    • Besuch der Tretjakow-Galerie
    • Transfer zum Hotel
    • Unterbringung
    • Abendessen im Hotel
  • TAG 3 / SÁMSTAG: MOSKAU - TRANSSIBIRISCHE EISENBAHN

    • Frühstück im Hotel
    • Besuch des Kremls mit seinen Kathedralen
    • Mittagessen
    • Besuch der Moskauer Metro
    • Transfer zum Bahnhof
    • Abendessen an Bord
    • Nacht im Zug
  • TAG 4 / SONNTAG: TRANSSIBIRISCHE EISENBAHN - JEKATERINBURG

    • Frühstück an Bord
    • Mittagessen an Bord
    • Ankunft in Jekaterinburg
    • Transfer zum Hotel
    • Unterbringung
    • Abendessen im Hotel
  • TAG 5 / MONTAG: JEKATERINBURG - TRANSSIBIRISCHE EISENBAHN

    • Frühstück im Hotel
    • Besuch von Ganina Jama
    • Besuch des Denkmals an der Grenze zwischen Europa und Asien
    • Mittagessen
    • Panoramatour Jekaterinburg
    • Besuch der Nevsky Kathedrale in Jekaterinburg
    • Besuch der Kirche Auf dem Blut in Jekaterinburg
    • Transfer zum Bahnhof
    • Abendessen an Bord
    • Nacht im Zug
  • TAG 6 / DIENSTAG: TRANSSIBIRISCHE EISENBAHN - NOWOSIBIRSK

    • Frühstück an Bord
    • Mittagessen an Bord
    • Ankunft in Nowosibirsk
    • Transfer zum Hotel
    • Unterbringung
    • Abendessen im Hotel
  • TAG 7 / MITTWOCH: NOWOSIBIRSK - TRANSSIBIRISCHE EISENBAHN

    • Frühstück im Hotel
    • Besuch das „Sibirische See“
    • Besuch des Eisenbahnmuseums
    • Besuch von Akademgorodok
    • Mittagessen
    • Panoramatour Nowosibirsk
    • Besuch des Oper und Balletttheaters
    • Abendessen
    • Transfer zum Bahnhof
    • Nacht im Zug
  • TAG 8 / DONNERSTAG: TRANSSIBIRISCHE EISENBAHN

    • Frühstück an Bord
    • Mittagessen an Bord
    • Abendessen an Bord
    • Nach im Zug
  • TAG 9 / FREITAG: IRKUTSK - BAIKALSEE (LISTVIANKA)

    • Ankunft in Irkutsk
    • Abfahrt in Richtung Baikalsee
    • Transfer zum Listvianka
    • Frühstück
    • Listvianka Panoramatour
    • Besuch des Ökologischen Museums Baikal
    • BBQ – Mittagessen am Baikalsee
    • Sessellift auf den Chersky
    • Bootstour auf dem Baikalsee und kurze Wanderung
    • Transfer zum Hotel
    • Unterbringung
    • Abendessen im Hotel
  • TAG 10 / SÁMSTAG: BAIKALSEE (LISTVIANKA) - IRKUTSK

    • Frühstück im Hotel
    • Zurück nach Irkutsk
    • Stopp am Schamanenfels
    • Besuch des Ethnographischen Museums in Taltsy
    • Mittagessen
    • Irkutsk Panoramatour
    • Besuch des Znamenski Konvents
    • Besuch des Museums der Dezembristen (Dekabristen)
    • Transfer zum Hotel
    • Unterbringung
    • Abendessen im Hotel
  • TAG 11 / SONNTAG: IRKUTSK (ABREISE)

    • Frühstück im Hotel
    • Transfer zum Flughafen

DETAILED PROGRAM

TAG 1 / DONNERSTAG: MosKAU (ANKUNFT) Die Möglichkeit eine Pre-Trip nach St. Petersburg hinzufügen

Ankunft in Moskau.

Hilfe am Flughafen (oder Bahnhof, wenn der Ankunft von St. Petersburg ist).

Transfer zum Hotel.

Unterbringung.

 

TAG 2 / FREITAG: MosKAU

Frühstück im Hotel.

Panoramatour Moskau. Lebendig, modern und „ach-so-modebewusst“ konkurriert die russische Hauptstadt mit den weltweit besten Kulturdestinationen. Die blühende Metropole ist Heimat des berühmten Bolschoi-Theaters und des beeindruckenden Kremls. Theater, Konzerthallen, schöne Geschäfte, angesagte Restaurants und trendy Clubs gibt es im Überfluss an der Moskwa.

Moskau ist die größte russische und europäische Stadt mit mehr als 12 Millionen Einwohnern. Seit dem 15. Jahrhundert ist es die Hauptstadt Russlands, mit Ausnahme der Jahre von 1712 bis 1918, in denen St. Petersburg Hauptstadt gewesen ist. Moskau wurde im 12. Jahrhundert gegründet und der Kreml als Hauptbefestigungsanlage 1156 erbaut. Die Stadt gewann rasch an Bedeutung, und das Großfürstentum Moskau wurde zum wichtigsten aller Fürstentümer in Zentralrussland – bis zu dem Zeitpunkt, als Ivan III, Großfürst von Moskau, die meisten dieser Staaten unter seiner Kontrolle vereinte. Er befreite Zentralrussland von den Mongolen und Tataren, vergrößerte den russischen Staat und wurde Großfürst von Rus genannt, mit Moskau als Hauptstand. Die Stadt wurde im Laufe ihrer Geschichte mehrmals von Invasoren zerstört: Mongolen, Krimtataren, Polen und Schweden haben die Stadt besetzt und selbst Napoleon blieb sechs Wochen, bevor er im Winter seinen katastrophalen Rückzug antrat. Im Zweiten Weltkrieg wurden die deutschen Armeen nur 20 Kilometer vor Moskau gestoppt. Diese Ereignisse haben das Stadtbild und die Architektur Moskaus geprägt, sodass die Stadt äußerst vielfältig ist: mittelalterliche Festungen stehen neben stalinistischen Wolkenkratzern, schöne barocke und neoklassische Kirchen neben Jugendstilgebäuden. Moskau ist heute ein großes Kultur- und Kunstzentrum mit etlichen Denkmälern auf der UNESCO Weltkulturerbe-Liste, vielen erstklassigen Museen und Theatern, die zu den besten der Welt zählen. Moskau ist eine dynamische, sich ständig verändernde Stadt, die sich in den letzten Jahren als touristische Destination neu erfunden hat.

Diese Tour ist ideal, um einen Eindruck von der Stadt zu bekommen – einschließlich des historischen Zentrums und der wichtigsten Monumente. Wir laufen die breiten Alleen und die berühmte Twerskaja-Straße entlang auf die Sperlingsberge – die beeindruckende Lomonossow-Universität, einer der zahlreichen, in der Stadt verstreuten Wolkenkratzer aus der Ära Stalins, immer im Blick. Von den Sperlingsbergen aus kann man das eindrucksvolle Panorama der Stadt bewundern; es folgen ein Besuch des Victory Parks und ein Stopp vor dem Nowodewitschi-Kloster mit seinem See, Tschaikowskys Inspiration zum Schwanensee. Am Ufer der Moskwa nähern wir uns dem historischen Zentrum bis fast zum Weißen Haus, dem Regierungsgebäude der Russischen Föderation. Wir werden auch die Arbat Straße passieren, eine belebte Fußgängerstraße mit dem Spitznamen „Moskauer Montmartre“ – sogenannt wegen der zahlreichen Künstler, die einst in der Gegend lebten und wegen der Maler, die heute die Straße bevölkern. Wir kommen an der Christ-Erlöser-Kathedrale vorbei, am Parlamentsgebäude (Duma), am Bolschoi-Theater und sehen schließlich die imposante Fassade des Lubjanka, Sitz des KGB. Wir gehen weiter durch die Gassen des alten Kaufmannsviertels Kitai-Gorod mit seinen zahlreichen kleinen Kirchen bis hin zum Roten Platz, zweifellos einer der schönsten Plätze der Welt und von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Er erhielt den Namen Rot oder „Krasnaya“ auf Russisch, da dieses im Altrussischen das Synonym für „schön“ war. Heute wird der Platz vom Russischen Historischen Museum, vom Kreml und von der Basilius-Kathedrale mit ihren wunderschönen Zwiebeltürmen, gebaut im Auftrag von Ivan dem Schrecklichen, gesäumt. Der Rote Platz ist auch die Heimat des Lenin Mausoleums und, an mehreren Feiertagen im Jahr, Schauplatz von Paraden der russischen Armee.

Mittagessen.

Besuch der Tretjakow-Galerie. Diese einzigartige Galerie wurde nach ihrem Gründer, dem berühmten Händler Pawel Tretjakow (1832-1898), einem der Hauptsponsoren russischer Kunst des 19. Jahrhunderts, benannt. Tretjakows Traum war es, ein großes Museum zu bauen, das für jeden offen sein sollte – unabhängig von Klasse oder Reichtum. Es entstand eine bedeutende Sammlung an Exponaten, die es den Menschen ermöglichen sollte, die Geschichte der russischen Kunst zu verstehen. Mit der Einweihung der Galerie 1881 verwirklichte er das Projekt, zu dem er selbst mehr als 2.000 Exponate aus seiner eigenen Sammlung in Moskau zusteuerte. So entstand bis heute ein eindrucksvolles Museum mit mehr als 130.000 Kunstwerken von russischen Künstlern – ein Gesamteindruck der russischen Malerei vom 11. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Das Kostbarste ist die Ikonensammlung, die bekanntesten Stücke davon sind die byzantinische „Jungfrau von Wladimir“, zurückführen auf die Legende von Lukas, sowie das Meisterwerk von Andrej Rubljow, „Trinity“.

Transfer zum Hotel.

Unterbringung.

Abendessen im Hotel.

 

tag 3 / Samstag: Moskau – TRANSSIBIRISCHE EISENBAHN

Frühstück im Hotel.

Besuch des Kremls mit seinen Kathedralen. Das Wort „Kreml“ bedeutet Festung auf Russisch, und im Alten Russland hatte jede wichtige Stadt eine Festung, die von einer Mauer umgeben war, um die die wichtigsten Gebäude, Kirchen und Kathedralen schützen. Die Moskauer Festung, die Wiege der Stadt, war die Hauptfestung des Landes und ist von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet worden. Im 12. Jahrhundert erbaut, erhielt sie ihre heutige Form jedoch erst im 15. Jahrhundert. Sie ist ein hervorragendes Beispiel für die verschiedene Stadien russischer Kunst, ein einziges monumentales Zentrum künstlerischer Architektur, Malerei und Dekoration. Die besten Handwerker und Künstler arbeiteten an den Kirchen, Kathedralen und Palästen und hinterließen unbezahlbare Werke – sie legten hier den Grundstein für die Macht und den Ruhm Russlands. Der Kreml ist auch heute noch Sitz einiger der wichtigsten politischen und religiösen Behörden: der Präsidentenpalast, verschiedene administrative und militärische Bauten wie der Senat und die Rüstkammer sowie zahlreiche Kirchen und Kathedralen liegen hier. Seine Mauern sind 19 Meter hoch und 2.235 Meter lang; sie bestehen aus 8 kg schweren Ziegeln und ragen über der Moskwa und dem Roten Platz empor. Im Kreml besichtigen wir die große „Zarenglocke“, die 1733 geschmiedet wurde, und die „Zarenkanone“, eine der größten Kanonen der Welt. Sie wurde 1586 von Andrew Chokhov geschmiedet und diente der Verteidigung des Spasskaya Turms. Glücklicherweise wurde sie aber niemals benutzt. Der Domplatz ist ein architektonisches Juwel, flankiert von der Mariä-Entschlafens-Kathedrale, der Verkündigungskathedrale und der Erzengel-Michael-Kathedrale.

Mittagessen.

Besuch der Moskauer Metro. Die Moskauer Metro gilt als „Volkspalast“, eröffnet wurde sie am 15. Mai 1935 von der sowjetischen Regierung als Symbol für die technologischen und industriellen Fähigkeiten des politischen Systems. Die wichtigsten Künstler jener Zeit beteiligten sich an ihrer Gestaltung. Die Materialien wurden als Zeichen der Vereinigung des sowjetischen Volkes aus allen Ecken des Landes herantransportiert. Heute ist die Metro mit ihren 200 km langen Schienen und 145 Stationen immer noch Hauptverkehrsader der Stadt und sogar eine der wichtigsten weltweit. Wir werden die schönsten und luxuriösesten Stationen besuchen: Mehr als 20 Arten von Marmor, Granit und Onyx sowie Gemälde, Majolika, Glas, Wandmalereien, Mosaiken u.v.m. wurden verarbeitet.

Transfer zum Bahnhof.

Abendessen an Bord.

Nacht im Zug.

 

tag 4 / sonntag: TRANSSIBIRISCHE EISENBAHN – JEKATERINBURG

Frühstück an Bord.

Mittagessen an Bord.

Ankunft in Jekaterinburg.

Transfer zum Hotel.

Unterbringung.

Abendessen im Hotel.

 

tag 5 / montag: JEKATERINBURG – TRANSSIBIRISCHE EISENBAHN

Frühstück im Hotel.

Jekaterinburg. Jekaterinburg ist die viertgrößte Stadt Russlands und liegt etwas östlich des Urals, im äußersten Winkel Sibiriens an der Grenze zwischen Europa und Asien. Zar Peter der Große gründete die Stadt 1723, also nur 20 Jahre nach St. Petersburg – benannt wurde sie nach der Frau des Zaren und zukünftigen Zarin Katharina I. Als Zentrum der Bergbauregion Ural und wichtiger Stützpfeiler der Metallindustrie wuchs sie schnell. Vom Bau des Sibirischen Trakts Anfang 1761 für den Warentransport aus China über Russland nach Europa profitierte man in besonderem Maße: Jekaterinburg wurde ein wichtiger Umschlagplatz für Mineralien, die aus Sibirien in das Europäische Russland gebracht werden sollten. Nicht umsonst wird die Stadt als das „Fenster zu Asien“ bezeichnet. Nach der Russischen Revolution wurden der Zar und seine Familie verhaftet und an verschiedene Orte gebracht – schließlich hatte die Reise für alle im Ipatjew Haus in Jekaterinburg ein Ende. Als sich die Weißen Truppen des Zaren der Stadt näherten und kurz davor standen, die Inhaftierten zu befreien, brachten die Bolschewiki auf Geheiß Lenins den Zaren und seine Familie um. Der Schauplatz des Verbrechens wurde 1977 von Boris Jelzin, dem damaligen Gouverneur der Stadt und späteren Präsidenten Russlands, niedergerissen. Heute ist Jekaterinburg das wichtigste kulturelle und industrielle Zentrum im Ural – eine dynamische, blühende Stadt.

Besuch von Ganina Jama. Der etwa 15 km nördlich von Jekaterinburg gelegene Ort erinnert an die Ermordung der Romanovs durch die Bolschewiki. Die leblosen Körper wurden nach der Tat im Ipatjew Haus mit einer Säure besprüht und unkenntlich gemacht. Dann wurden sie nach Ganina Jama gebracht, wo man sie verbrannte und vergrub. Als die Weißen Truppen des Zaren die Stadt nur eine Woche später befreiten, entdecken sie sofort die Gräber – die Körper fehlten jedoch: Heimlich hatten die Bolschewiki sie zu einer zweiten Begräbnisstätte gebracht, ganz in der Nähe von Ganina Jama. Aus diesem Ort wurde von den kommunistischen Behörden lange ein Rätsel gemacht – erst in den 70-er Jahren wurde er von Forschern gefunden und erst 1989, als sich das Ende des kommunistischen Regimes bereits deutlich abzeichnete, öffentlich genannt. DNA-Proben haben bewiesen, dass die sterblichen Überreste zu Nikolaus II und seiner Familie gehörten. Diese wurden schließlich in die Peter und Paul Kathedrale nach St. Petersburg überführt und an der Seite weiterer Mitglieder der Romanov-Dynastie, beigesetzt. In Ganina Jama bekam die Familie am Ort der Verbrennung ein Memorial mit sieben Kapellen – eine für jedes Mitglied der kaiserlichen Familie.

Besuch des Denkmals an der Grenze zwischen Europa und Asien. In Jekaterinburg werden wir die Grenze zwischen Europa und Asien passieren. Das Denkmal steht etwas außerhalb der Stadt, im Westen. Wir werden den Grenzübertritt mit einem Glas Sekt aus Russland feiern.

Mittagessen.

Panoramatour Jekaterinburg. Wir sehen das Stadtzentrum mit verschiedenen, für die russische Architektur des 19. Jahrhunderts typischen Gebäuden. Das Denkmal der Stadtgründer Tatishchev und De Genin liegt ebenso auf unserem Weg wie verschiedene Kathedralen und Klöster, von den letztgenannten ist vor allem die der Schutzpatronin gewidmete Katharinenkapelle erwähnenswert. Wir sehen ferner das ehemalige Büro für Bergbau, das der erste Steinbau der Stadt ist und heute als Staatliches Konservatorium dient, sowie das älteste Opernhaus Russlands, in Diensten seit 1912. Viele Kaufmannshäuser, Paläste und Herrenhäuser aus dem 19. Jahrhundert befinden sich in unmittelbarer Nähe des Stadtteiches. Auch auf den Platz von 1905 sowie den Oktoberplatz mit dem Stadtparlament und der Regionalregierung werfen wir einen Blick.

Besuch der Nevsky Kathedrale in Jekaterinburg. Diese helle, majestätische Kathedrale ist 1838 auf dem Gelände des Nowo-Tichwinski Klosters im spätklassizistischen Stil errichtet worden. Sie zählt zu den größten und schönsten Kathedralen im Russland vor der Revolution. Als das Sowjetregime an die Macht kam, beschloss man, die Kathedrale zu schließen. Erst 1930 wurde dieser Beschluss umgesetzt und so war die Kathedrale länger aktiv als jede andere Stadtkirche. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie als militärisches Depot genutzt, später bewahrte man den Fundus des Regionalen Museums hier auf. Erst 1991 wurde die Kathedrale der russisch-orthodoxen Kirche zurückgegeben. Eine umfassende Renovierung erfolgte erst kürzlich; heute finden 6.000 Personen hier Platz.

Besuch der Kirche Auf dem Blut in Jekaterinburg. Die Kirche Auf dem Blut ist zwischen 2000 und 2003 zur Erinnerung an die Ermordung des letzten Zaren, Nikolaus II, seiner Familie und seiner treuesten Diener errichtet worden. Nach seiner Abdankung ist der Zar zusammen mit seiner Familie verhaftet und, im Pushkiner Alexanderpalast sowie später in der sibirischen Stadt Tobolsk, gefangengehalten worden. Danach wurden sämtliche Gefangenen von den Bolschewiki zum Ipatjew Haus in Jekaterinburg gebracht, wo sie für mehrere Monate unter strenger Aufsicht standen. Als sich im Russischen Bürgerkrieg die Truppen des Zaren näherten, gab Lenin den Befehl zur Ermordung des Zaren, seiner Familie, der Magd sowie der Diener und Butler. 11 Personen wurden um Mitternacht in einem Kellerraum getötet. Loyale Truppen befreiten die Stadt nur eine Woche später – aber das war schon zu spät. Auf Befehl des Gouverneurs der Stadt und späteren Presidenten Russlands, Boris Jelzin, wurde das Haus 1977 vollständig zerstört. Unmittelbar nach Auflösung der Sowjetunion baute man diese Kathedrale genau am Ort des Verbrechens.

Transfer zum Bahnhof.

Abendessen an Bord.

Nacht im Zug.

tag 6 / dienstag: TRANSSIBIRISCHE EISENBAHN – Nowosibirsk

Frühstück an Bord.

Mittagessen an Bord.

Ankunft in Nowosibirsk.

Transfer zum Hotel.

Unterbringung.

Abendessen im Hotel.

 

tag 7 / Mittwoch: Nowosibirsk – TRANSSIBIRISCHE EISENBAHN

Frühstück im Hotel.

Nowosibirsk. Russlands drittgrößte Stadt und die wichtigste in Sibirien – Nowosibirsk breitet sich an den Ufern des Ob aus, immerhin der siebtgrößte Fluss weltweit. 1893 wurde die Stadt als kleine Siedlung für die Arbeiter der Transsibirischen Eisenbahn angelegt, die mit dem Bau der Brücke über den Ob beschäftigt waren. Der erste Name war Novonikolayevsk – zu Ehren Nikolaus II. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt rasch weiter, denn hier trafen die Transsibirische und die Turkmenisch-Sibirische Eisenbahnlinie aufeinander. Letztere verband Russland mit Zentralasien und dem Kaspischen Meer. 1926, nach der Russischen Revolution, nahm die Stadt ihren heutigen Namen an. Heute hat Nowosibirsk etwa 1,5 Millionen Einwohner und eine der besten Universitäten Russlands.

Wir sehen außerdem zwei beeindruckende Werke der Ingenieurskunst: die Metro Brücke über den Ob und den Nowosibirsk Damm im Ob, nahe der Stadt, der die sogenannte „Sibirische See“ formt. Auch das Eisenbahnmuseum ist ganz in der Nähe, hier sehen wie Lokomotiven und Wagen aus verschiedenen Zeiten und verfolgen die Entwicklung des Transports auf der Transsibirien-Strecke. Unser Besuch endet in Akademgorodok, Universitätsstadt und sibirisches Forschungszentrum.

Besuch von Akademgorodok. Etwa 20 km südlich von Nowosibirsk inmitten von Tannen- und Birkenwäldern nahe der „Sibirischen See“ liegt Akademgorodok, was übersetzt Akademiestadt bedeutet. Gegründet 1950 als Zentrum für Bildung und Forschung, beherbergt es neben der Universität von Nowosibirsk etwa 40 Forschungszentren, ein medizinisches Institut sowie zahlreiche Einrichtungen für seine Bewohner – Wohnkomplexe, Erholungs- und Freizeiteinrichtungen, Hotels, Restaurants, Cafés, Geschäfte, Kinos, Sporteinrichtungen, etc. Das architektonisch bemerkenswerteste Gebäude ist das Haus der Wissenschaftler, zu dem auch eine Bibliothek mit mehr als 100.000 Werken gehört. Heute ist Akademgorodok das wichtigste Wissenschafts- und Bildungszentrum Sibiriens und eines der bedeutendsten in ganz Russland, schließlich gehört es zur Russischen Akademie der Wissenschaften.

Mittagessen.

Panoramatour Nowosibirsk. Auf der Panoramatour sehen wir den Hafen Oktyabrskaya, hier wurde die Stadt gegründet, sowie den Leninplatz und Krasny Prospect, die Hauptstraße. Das Haus der 100 Appartements des berühmten Architekten Kryachkov hat den Grand Prix sowie die Goldmedaille auf der Internationalen Ausstellung für Kunst und Technik 1937 in Paris gewonnen. Aber auch das RuhmesDenkmal zu Ehren der im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten ist ein bedeutendes Beispiel sowjetisch inspirierter Architektur. Von außen werfen wir einen Blick auf die Himmelfahrtskathedrale und die Alexander Nevsky Kathedrale, das erste Steingebäude in Nowosibirsk. Auf dem Leninplatz sehen wir die kleine Nikolauskapelle, die als geographisches Zentrum Russlands gilt. Unmittelbar davor befindet sich das Oper und Balletttheater.

Besuch des Oper und Balletttheaters – das größte in Russland, eröffnet 1944 auf dem Leninplatz. Die silberne Kuppel ist typisch für die monumentale sowjetische Architektur des 20. Jahrhunderts. Aufgrund seiner Größe und seines Aussehens wird es auch das „Sibirische Kollosseum“ genannt. Bis zu 1.800 Personen finden in dem 2005 vollständig renovierten Theater Platz, das sich heute hervorragender Technik bedient.

Abendessen.

Abendessen an Bord.

Nacht im Zug.

 

tag 8 / donnerstag: TRANSSIBIRISCHE EISENBAHN

Frühstück an Bord.

Mittagessen an Bord.

Abendessen an Bord.

Nacht im Zug.

 

tag 9 / freitag: TRANSSIBIRISCHE EISENBAHN – Irkutsk – Baikalsee (Listvianka)

Ankunft in Irkutsk.

Irkutsk. Irkutsk ist die größte Stadt im östlichen Sibirien. Gegründet wurde Irkutsk 1651 als Zentrum für Goldabbau und Handel sowie zur Einnahme der Pelz-Steuer von den lokalen Buryat. Die Stadt liegt an der Angara, der Fluss entspringt etwa 60 km östlich von einem der Weltwunder: der große Baikalsee. Irkutsk war zu Zeiten des Zaren-Regimes stets eine Anlaufstelle für Exil-Politiker, so auch für die berühmten Dezembristen. Diese Verbannten, meist von der Intelligentsia und mit kulturellem Scharfsinn ausgestattet, trugen viel zum öffentlichen Leben in der Stadt bei und zu ihrem Vorankommen. Die Bevölkerung ist ein bunter Mix aus Sibiriern, Kosaken, Pionieren, Soldaten, Jägern, reichen Kaufleuten, Missionaren, Häftlingen, Deportierten und Wissenschaftlern. Heute ist Irkutsk das kommerzielle, kulturelle und wissenschaftliche Zentrum der Region – eine moderne, charmante Stadt mit gemauerten Uferstraßen, Theatern, Museen und typisch russischer Architektur.

Transfer zum Listvianka.

Frühstück.

Listvianka Panoramatour. Listvianka ist ein kleines Städtchen mit nicht mehr als 2.000 Einwohnern und liegt am südwestlichen Ufer des Baikalsees, etwa 65 km von Irkutsk entfernt. Den Namen verdankt die Stadt den großen Lärchen („listvennitsa“ in Russisch), die überall in der Nähe wachsen. Listvianka wurde bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts gegründet und ist somit eine der ältesten Siedlungen am Baikalsee. Die Stadt lebte von Handel, Fischfang und Schiffsbau und war darüber hinaus eine Basis für wissenschaftliche Forschung und Expeditionen. Heute wird die Stadt vor allem von Touristen besucht: Im Sommer ist Listvianka Ausgangspunkt für die meisten Bootstouren sowie Trips und Expeditionen auf dem Baikalsee. Auf unserer kurzen Tour sehen wir die Nikolauskirche, einen Holzbau, sowie den kleinen Markt, auf dem die hiesigen babushkas geräucherten Fisch aus dem See und Handarbeiten verkaufen. Auf der anderen Seite der Angara, die vom Baikalsee (Listvianka) zum Jenissei fließt, können wir Kap Tolsty mit dem Leuchtturm sehen.

Besuch des Ökologischen Museums Baikal. Hier bekommen wir viele Informationen zu Fauna und Flora im einzigartigen Ökosystem des Baikal. In den Aquarien des Museums sehen wir zahlreiche der endemischen Fische und sogar einen Nerpa, eine der wenigen Robben weltweit, die in Frischwasser lebt. Ein virtuelles U-Boot zeigt uns die Tiefen des Baikalsees und das Leben, das ihn bewohnt.

BBQ – Mittagessen am Baikalsee. Fisch so, wie er am besten schmeckt: Frisch auf den Tisch und in herrlicher Umgebung.

Sessellift auf den Chersky. Mit dem Sessellift geht es auf den Berg Chersky (755 m), wo uns ein toller Blick über die Gipfel des Chamar-Daban-Gebirges erwartet. Von dort entdecken wir das Städtchen Port Baikal und die wesentlichen Attraktionen wie zum Beispiel den Schamanenfels, die Quelle der Angara, das astrophysische Observatorium und die endlose sibirische Taiga.

Bootstour auf dem Baikalsee und kurze Wanderung. Lässt das Wetter es zu, werden wir den See mit dem Boot überqueren – die Schönheit der Landschaft wird uns überwältigen. Wir werden an einem der herrlichen Sandstrände vor Anker gehen und in das kalte, kristallklare Wasser des Sees eintauchen. Auch für eine kurze Uferwanderung ist Zeit: Eine gute Gelegenheit, mit der regionalen Kultur Bekanntschaft zu machen.

Transfer zum Hotel.

Unterbringung.

Abendessen im Hotel.

 

tag 10 / Samstag: Baikalsee (Listvianka) – Irkutsk

Frühstück im Hotel.

Zurück nach Irkutsk.

Stopp am Schamanenfels. Er erhebt sich aus der Angara ganz in der Nähe des Baikalsees – dort, wo der Fluss seinen Ursprung hat, hat der Schamanenfels noch eine enorme spirituelle Bedeutung für die Einheimischen. Man glaubt, der Meister des Angara Flusses, Ama Sagaan Noyon, habe hier gelebt und so wurden hier viele Zeremonien wie Rituale, Schwüre, Gebete und Bestrafungen vollzogen.

Besuch des Ethnographischen Museums in Taltsy. Etwa 47 km südöstlich von Irkutsk, zwischen Irkutsk und dem Baikalsee, liegt Taltsy. Das Freilichtmuseum für Holzarchitektur verfügt über eine Sammlung regionaler Holzbauten aus dem 17. bis 20. Jahrhundert – von zivilen Gebäuden über religiöse bis hin zu Bauten für militärische Zwecke. Die bemerkenswertesten Exponate sind der Spasskaya Turm des Forts Ilimsk Ostrog (1667) sowie die Kapelle Unserer Dame von Kasan (1679), die noch immer genutzt wird. Wir sehen ferner verschiedene ethnographische Sammlungen, einzigartige Beispiele von Kulturen aus Russland,

Mittagessen.

Irkutsk Panoramatour. Irkutsk mit seinen über 100 sehenswerten Bauwerken könnte man als Museumsstadt bezeichnen. In den beiden wichtigsten Straßen, Karl Marx-Straße und Lenin-Straße, sind die ursprünglichen Holzbauten 1879 einem Großbrand zum Opfer gefallen und durch mächtige Steinbauten ersetzt worden. Als Vorbild fungierten die Straßen in St. Petersburg und Moskau. Viele Theater liegen in unmittelbarer Nähe, so zum Beispiel das Musical Theater und das Drama Theater. Die Kirche Unseres Erlösers stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist das älteste Backsteingebäude der Stadt. Die römisch-katholische Polnische Kathedrale ist einst für die polnische Minderheit, die sich aus politischen Verbannten und ihren Nachkommen, zusammensetzte, errichtet worden. Andere bedeutende religiöse Gebäude sind die EpiphanienKathedrale und die HeiligkreuzKathedrale. Unser Gang führt uns weiter über den KirovPlatz – wo der Kosake Pokhabov 1661 die erste Festung errichten ließ – und die hübschen Uferstraßen an der Angara. Der grüne Gagarinsky Boulevard mit seinen Cafés und Terrassen ist eine der schönsten Straßen zum Bummeln. Einkaufen können wir anschließend auf der Uritskogostraße und dem benachbarten Marktplatz, auch bazaar genannt, mit seinen frischen Fängen aus dem Baikalsee. Hinter dem lebhaften Marktviertel beginnt der ruhigste Teil der Stadt: Irkutsk ist auch für seine russische Architektur bekannt, für die traditionellen Holzhäuser mit ihren Schnitzereien auf den Fensterläden und Fenstern, die über die ganze Stadt verteilt sind. Schließlich verbringen wir noch etwas Zeit in Irkutskaya Sloboda, einem Viertel, das erst kürzlich renoviert worden ist und das seine Besucher mit unzähligen historischen Schmuckstücken begeistert.

Besuch des Znamenski Konvents. 1693 gegründet, ist dies eines der ältesten Klöster in Sibirien. Die Architektur verbindet Elemente mittelalterlicher russischer Konstruktion mit Elementen des „Sibirischen Barock“. Innen ist das Kloster reich dekoriert, insbesondere die berühmte geschnitzte Ikonostase aus dem Barock, in der Ikonen in einen alten silbernen Rahmen eingebettet sind, ist sehenswert. Eine Begräbnisstätte befindet sich ebenfalls in der Anlage – hier ruht Grigori Shelekhov, der Gründer der Russisch-Amerikanischen Gesellschaft und der ersten dauerhaften Siedlung Russlands in Alaska. Das Denkmal neben dem Kloster zeigt Alexander Kolchak, einen russischen Admiral und Führer der Weißen Truppen im russischen Bürgerkrieg – er wurde auf dem Klostergelände von den Bolschewiki erschossen.

Besuch des Museums der Dezembristen (Dekabristen). Am 1. Dezember 1825 starb Zar Alexander I. In seiner Regierungszeit wurde Napoleon mitsamt des liberalen Gedankenguts der Französischen Revolution besiegt – doch liberale Bestrebungen waren in Russland auf fruchtbaren Boden gestoßen. Angehörige unterschiedlichster sozialer Schichten forderten politische Reformen. Eine Gruppe von Dissidenten organisierte in der russischen Hauptstadt St. Petersburg einen bewaffneten Aufstand – sie protestierten gegen die Krönung von Zar Nikolaus I als Erbe Alexanders. Sie kritisierten seine konservative Einstellung, lehnten den Eid ab und verlangten die Abschaffung der Leibeigenschaft. Der Aufstand wurde mit Gewalt niedergeschlagen und viele Aufständische ins sibirische Exil verschickt, wo sie gemeinsam mit ihren Frauen hingingen. Da sie kulturell und aufklärerisch gebildet waren, trugen sie wesentlich zur Entwicklung von Irkutsk und zur Verbreitung reformistischer und progressiver Ideen in Sibirien bei. Das Museum ist in den ehemaligen Gütern der Fürsten Trubetskoy und Volkonsky, zweier Dezembristen, untergebracht und zeigt unter anderem auch persönliche Gegenstände, Dokumente und privates Mobiliar der beiden.

Transfer zum Hotel.

Unterbringung.

Abendessen im Hotel.

 

tag 11 / sonntag: Irkutsk (abreise)

Frühstück im Hotel.

Transfer zum Flughafen.

HOTELS

Moskau 4*

  •  Marriott
  • Radisson
  • Holiday Inn
  • Novotel
  • Borodino
  • oder vergleichbar

Jekaterinburg  4*

  • Park Inn
  • Novotel
  • oder vergleichbar

Novosibirsk 4*

  • Doubletree
  • River Park
  • Azimut
  • Marriott
  • oder vergleichbar

Irkutsk 4*

  •  Marriott
  • oder vergleichbar

Listvianka 3*sup

  • Baikalskie Terema
  • Krestovaya Pad’
  • oder vergleichbar