SANKT PETERSBURG – MOSKAU „ALL  INKLUSIVE“

8 TAGE /  7 NACHTE

  • TAG 1 / MONTAG: SANKT-PETERSBURG (ANKUNFT)

    • Ankunft in Sankt-Petersburg
    • Orientierungstour (wenn die Ankunft bis 15 Uhr)
    • Transfer zum Hotel
    • Unterbringung
  • TAG 2 / DIENSTAG: SANKT-PETERSBURG - DEN GANZEN TAG

    • Frühstück im Hotel
    • Die ganze Panoramatour St. Petersburg
    • Kurzer Spaziergang durch dasDostojewski Viertel
    • Besuch der St.-Wladimir-Kirche*
    • Besuch derKuznetschny Lebensmittel-Markthalle*
    • Stopp für einen Shot mit dem echten russischen Wodka
    • Am Nachmittag: Besuch der Peter-und-Paul-Festungsanlage und ihre Kathedrale, wo sich die Grabstätten aller Zaren der Romanow-Dynastie befinden (Eintritt inbegriffen)*
    • Außenansicht des Hauses von Peter dem Großen
    • Außenansicht des Panzerkreuzers Aurora
    • Besuch in der Isaakkathedrale*
  • TAG 3 / MITTWOCH: ST.-PETERSBURG - DEN GANZEN TAG

    • Frühstück im Hotel
    • Kurzer Spaziergang auf dem Newskij Prospekt mit dem Reiseleiter
    • Besuch der Kasaner Kathedrale*
    • Besichtigung des Generalstabsgebäudes der Eremitage und Bewunderung der Ausstellung von Impressionisten*
    • Am Nachmittag: Besuch der Eremitage*
    • Kurzer Spaziergang durch das Palastviertel
  • TAG 4 / DONNERSTAG: SANKT-PETERSBURG - MOSKAU

    • Frühstück im Hotel
    • Besuch der Dreifaltigkeitskathedrale*
    • Besichtigung des Katharinenparks in Puschkin und Außenbesichtigung des Katharinen Palastes
    • Ausflug nach Pawlowsk mit Besuch des Paul-Palastes* und seines Parks
    • Transfer zum Bahnhof
    • Abreise nach Moskau mit dem Tages-Hochgeschwindigkeitszug „Sapsan“
    • Ankunft in Moskau
    • Treffenam Bahnhof mit dem Reiseleiter
    • Transfer zum Hotel
    • Unterbringung
  • TAG 5 / FREITAG: MOSKAU DEN GANZEN TAG

    • Frühstück im Hotel
    • Die ganze Panoramatour Moskau
    • Besuch des lokalen Marktes
    • Stopp für einen Shot mit dem echten russischen Wodka
    • Am Nachmittag: Stadtrundgang durch das historische Zentrum mit dem Reiseleiter
    • Außenansicht der Basilius-Kathedrale
    • Besuch vom GUM
  • TAG 6 / SAMSTAG: MOSKAU DEN GANZEN TAG

    • Frühstück im Hotel
    • Besuch des Kreml-Geländes mit seinen Kathedralen (Eintritt inbegriffen) *
    • Am Nachmittag: Besuch der Christus-Erlöser-Kathedrale*
    • Kurzer Besuch des Stadtteils Roter Oktober
    • Kurzer Besuch in Samoskworetschje
    • Besuch der Tretjakow-Galerie*
  • TAG 7 / SONNTAG: MOSKAU DEN GANZEN TAG

    • Frühstück im Hotel
    • Besuch im Freilichtmuseum Kolomenskoje
    • Außenansicht des großen Palastes und des Hauses von Peter dem Großen
    • Besuch der Himmelfahrtkirche*
    • Rückkehr nach Moskau
    • Am Nachmittag: Besuch von Ismailowo und sein berühmter Markt
    • Stopp bei Denkmal für die Eroberer des Weltraums und der Kosmonauten Allee
    • Besuch des VDNKh Ausstellungszentrum-Geländes und seiner berühmten sowjetischen Architektur
    • Besuch der Moskauer Metro*
    • Rückkehr nach Hotel mit der Metro

    Option: 

    Meisterklasse in Ismailowo: Gemälde seiner eigenen Matrjoschka, der berühmten russischen Puppe

    Besuch im Kosmonautenmuseum

  • TAG 8 / MONTAG: MOSKAU (ABREISE)

    • Frühstück im Hotel
    • Kurzer Spaziergang auf der Arbat Straße mit dem Reiseleiter (wenn die Abreisezeit nach 14 Uhr)
    • Transfer zum Flughafen

DETAILED PROGRAM

TAG 1 / MONTAG: SANKT-PETESBURG (ANKUNFT)

Ankunft in Sankt-Petersburg.

Orientierungstour (wenn die Ankunft bis 15 Uhr).

St. Petersburg. „Russlands Fenster nach Europa“, „Venedig des Nordens“, „Museumsstadt“ – unabhängig von den genannten Bezeichnungen gilt: St. Petersburg ist einfach ein Muss. 1703 unter Peter dem Großen auf Schlamm und Wasser errichtet, fesselt diese großartige Stadt im nördlichen Russland mit stattlichen Palästen und eleganten Brücken; großzügige Granitdeiche schützen die Flüsse und Kanäle, die sich kreuz und quer durch die Stadt ziehen. St. Petersburgs Schönheit und der Reichtum dieser Stadt werden Sie verzaubern. Als Peter der Große plante, Russland europäischen Standards anzugleichen, wurde sein Land noch als unterentwickelt und seine Herrschaftsstrukturen als altmodisch bezeichnet. Er entschied sich daraufhin, die Hauptstadt in Richtung Nordeuropa zu verlegen und aus dem Nichts etwas ganz Neues zu erschaffen. Die Lage schien schlecht gewählt – ein Sumpfgebiet im „großen Norden“, geplagt von Malaria im Sommer und unbarmherzig kaltem Klima im Winter. Während des Baus der Stadt starben unzählige Zwangsarbeiter. Trotz all der widrigen Umstände wuchs die Stadt schnell, sie wurde zum Magneten für Architekten und Künstler aus ganz Europa. Die Alleen, Parks, Kirchen, Paläste, Kanäle, Brücken, Schulen, eine Universität und die Akademie der Künste machten die Stadt zu einem Juwel. Der technische Reifegrad und die luxuriöse Bauweise, möglich geworden durch den Wohlstand des Zarenhofes, können an zahlreichen Palästen, Theatern, aufwändig gestalteten Fassaden und Alleen bewundert werden. Die vielen Kanäle, Inseln und Brücken, die ursprünglich den morastigen Boden entwässern und die ungestüme Newa umgehen sollten, geben St. Petersburg seinen ganz besonderen Charakter. Aus diesem Grund ist das historische St. Petersburg von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden. St. Petersburg blieb mehr als zwei Jahrhunderte russische Hauptstadt (1712 bis 1918). Nach der russischen Revolution wurde die Hauptstadt Russlands zurück nach Moskau verlegt, St. Petersburg erlebte eine Phase des Niedergangs. In dieser Zeit änderten die Kommunisten zweimal den Namen – zunächst in Petrograd und anschließend in Leningrad. Erst nach dem Fall der Sowjetunion bekam St. Petersburg seinen ursprünglichen Namen zurück. Umfangreiche Sanierungen konnten St. Petersburg vergangene Pracht und Größe wiedergeben. Heute ist St. Petersburg eine lebendige, dynamische Stadt mit fünf Millionen Einwohnern und somit die viertgrößte Stadt Europas. Die meistbesuchte Stadt Russlands bietet ihren Besuchern neben einem einzigartigen kulturellen Erbe ganzjährig eine breite Palette an Freizeitaktivitäten.

Transfer zum Hotel. Unterbringung.

TAG 2 / DIENSTAG: SANKT-PETESBURG

Frühstück im Hotel.

Die ganze Panoramatour St. Petersburg. Diese deutschsprachig geführte Tour ist ideal, um das Lebensgefühl der Stadt und insbesondere ihr historisches Zentrum sowie alle wichtigen Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Die Teilnehmer bummeln den Newskij Prospekt entlang, die Hauptstraße der Stadt, und sehen viele historische Gebäude: die Anitschkow-, Stroganow- und Beloselsky-Beloserski-Paläste; die lutherische, die katholische und die armenische Kirche; die orthodoxe Kasaner Kathedrale, die Jelissejew-, Singer- und Mertens-Häuser. Wir überqueren die Fontanka, den Fluss, der zusammen mit der Moika und dem Gribojedow-Kanal einst die Stadtgrenze bildete. Am Ufer des Gribojedow-Kanals befindet sich die namhafte Erlöserkirche (inoffizieller Name: Erlöserkirche-auf-dem-Blut-Kirche), gebaut im typisch russischen Stil mit bunten Kuppeln und goldenen Zwiebeltürmen. Der frühere Winterpalast war einst die Residenz der Zaren, heute beherbergt er das Eremitage Museum und dominiert das nördliche Ufer der Newa, während auf der anderen Flussseite die Silhouette der Peter-Paul-Festung mit ihrer Turmspitze die Skyline beherrscht. Wir halten nun am legendären Panzerkreuzer Aurora, der die Russische Revolution einleitete, danach besichtigen wir das Haus Peter des Großen – es war dieser bescheidene Wohnsitz, von dem aus er persönlich die Bauarbeiten in „seiner“ Stadt von 1703 bis 1708 überwachte. Auf der Insel Wassiljewski sehen wir die Strelka (Ostspitze), den MenschikowPalast sowie ein historisches Gebäude, das Teil der Staatlichen Universität ist. Wir werden die Admiralität (Werft) mit ihrer imposanten vergoldeten Kuppel sehen – ein Symbol der russischen Marine, mit deren Hilfe Peter der Große sein Reich aufbauen wollte. Seine Reiterstatue wurde direkt vor dem Senatsgebäude und der Isaak Kathedrale auf eindrucksvollen Säulen aus rotem finnischem Granit errichtet. Des Weiteren werden wir das Konservatorium und das Mariinski Theater am Theaterplatz anschauen.

Kurzer Spaziergang durch das Dostojewski Viertel. Der weltberühmte russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski war mit St. Petersburg – damals die Hauptstadt des Russischen Reiches – immer eng verbunden. Er liebte die Stadt und lebte in ungefähr 20 verschiedenen Wohnungen, die meisten von ihnen lagen im nördlichen Teil der Hauptstadt und immer in der Nähe einer Kirche oder Kathedrale, denn er war gläubig. Wir werden eines seiner bevorzugten Viertel im Herzen von St. Petersburg besuchen. Jenseits der eleganten Fassaden spiegelt das Innere dieser Häuser die verschiedenen Klassen der Stadt wider, reiche Familien, aber auch mittlere und niedrige Klassen, die Dostojewski am meisten interessierten. Brillante stellte er diese Figuren und ihr tägliches Leben in Büchern wie „Schuld und Sühne“ und „Der Idiot“ dar. Während unseres Spaziergangs werden wir die gepflasterten Straßen des Viertels entdecken. Wir sehen das letzte Zuhause von Dostojewski, wo sich heute ein Denkmal befindet und besuchen die Wladimir-Kirche, in der er häufig betete.

Besuch der St.-Wladimir-Kirche. Ursprünglich aus Holz im Jahre 1747 gebaut, wurde das eigentliche Steingebäude von dem Architekten Pietro Antonio Trezzini mit einer überraschenden Mischung barocker und neoklassizistischer Elemente entworfen, gebaut und im Jahre 1768 eingeweiht. Da sich die Kirche in einem dicht besiedelten Gebiet befindet, wird sie häufig von den Einwohnern der Stadt besucht. Sie verfügt über fünf Zwiebelkuppeln und einen separaten Glockenturm. Während der kommunistischen Herrschaft in Russland beherbergte sie eine antireligiöse Bibliothek, aber ihre religiöse Funktion wurde im Jahr 1989 wieder hergestellt. Einer ihrer berühmtesten Besucher war Dostojewski, der häufig in der Kirche gebetet hat.

Besuch der Kuznetschny Lebensmittel-Markthalle. In einem der ältesten Teile der Stadt, dem sogenannten Dostojewskiviertel, erbaut Anfang des 20. Jahrhunderts, befindet sich heute der bekannteste und bei den Einheimischen beliebteste Markt. Es ist nicht der billigste Markt in der Stadt, aber sicherlich der am besten ausgestattete Markt. Seit seiner Eröffnung werden hier die besten Naturprodukte ganz Russlands und seiner Nachbarländer gehandelt: Früchte, Gemüse und Gewürze aus der fruchtbaren Oase Zentralasiens und von den Hängen des Kaukasus, frische Kuhmilch, selbstgemachter Käse, gesunde Trockenfrüchte, Waldpilze, frischer Fisch und Kaviar. Das Erstaunlichste ist, dass Sie hier fast jedes Produkt probieren können – die beste Garantie für Qualität! Sobald Sie etwas Honig oder eine Scheibe Käse probiert haben, sind Sie nicht mehr in der Lage, ohne einige dieser Köstlichkeiten den Markt zu verlassen.

Stopp für einen Shot mit dem echten russischen Wodka.

Besuch der Peter-und-Paul-Festungsanlage. Auf einer kleinen Halbinsel gegenüber dem Winterpalast gelegen und umgeben von drei Nebenarmen der Newa, war die Anlage einst dazu gedacht, die Stadt vor Angriffen vom Meer aus zu schützen. Die Festung war das erste Gebäude der Stadt und wird als das Fundament St. Petersburgs angesehen, außerdem nutzten die Zaren die Festung als Gefängnis für politische Gegner. Heute ist der Winterpalast ein Museum und einer der schönsten Plätze der Stadt, von dem man einen hervorragenden Panoramablick auf die Newa und ihr Südufer genießt. Eine der Kanonen auf dem Bollwerk wird täglich um zwölf Uhr mittags abgefeuert. Was ursprünglich eine kleine Holzkirche innerhalb der Anlage gewesen ist, wurde immer weiter ausgebaut und entwickelte sich schließlich zu der heutigen Peter-und-Paul-Kathedrale – beide Attraktionen werden jährlich von vielen Touristen besucht. In der Kathedrale befinden sich die Grabstätten aller Zaren der Romanow-Dynastie und ihrer Familien, ebenso das Grab Peter des Großen, des Stadtgründers, sowie die Gräber von Nikolaus II und seiner Familie, die während der bolschewistischen Revolution im Jahre 1918 getötet wurden. Die sterblichen Überreste der Familie wurden 1998 in der Kathedrale beigesetzt.

Außenansicht des Hauses von Peter dem Großen. Dieses kleine Holzhaus wurde im 18. Jahrhundert im holländischen Baustil errichtet. Es war eines der ersten Gebäude in St. Petersburg auf dem Gelände, von dem aus der Zar später die Bauarbeiten zu seiner Stadt beobachtete (1703 bis 1708). Der Wohnraum, das Schlafzimmer und ein Büro sind der damaligen Zeit entsprechend eingerichtet und mit persönlichen Dingen des Zaren dekoriert.

Außenansicht des Panzerkreuzers Aurora. Die Aurora ist das Schiff der Kriegsmarine, dessen Waffen die Russische Revolution am 25. Oktober 1917 eingeleitet haben. Nachdem der Befehl, die Stadt zu verlassen, missachtet wurde, schloss sich die Schiffsbesatzung den Revolutionären an. Die Seeleute gaben anschließend nicht nur das Signal zum Angriff auf den Winterpalast, sondern haben auch daran teilgenommen. Besucher werden die historischen Waffen sehen und den wunderschönen Ausblick auf die Newa und deren Ufer bewundern können.

Besuch in der Isaakkathedrale. Dieses Wahrzeichen St. Petersburgs wurde entworfen und erbaut von zwei wichtigen Architekten: dem Spanier Augustin de Betancourt und dem Franzosen Auguste de Montferrand. Die Isaakkathedrale ist eine der größten Kathedralen Europas – und auch eine der wohlhabendsten. Beim Bau wurden wertvolle Materialen verwendet: Gold, Malachit, Lapislazuli, 14 Sorten Marmor, mehr als 40 Mineral- und Halbedelsteine, Granit aus Finnland und 600 Quadratmeter Mosaiken, ausgeschmückt mit einer großen Anzahl von Bildern und Skulpturen. Die Kuppel ist mit 100 kg Gold vergoldet, die imposanten Säulen sind 43 Meter hoch und aus je einem Stück finnischen Granits gehauen. Mehr als eine halbe Million Arbeiter wirkten am Bau der Kathedrale mit. Der morastige Boden erschwerte die Bauarbeiten erheblich, da allein die Größe und 300.000 Tonnen Material die Fachleute immer wieder vor neue Herausforderungen stellten. Heute ist die Kathedrale ein Museum, in dem nur eine kleine Kapelle täglich für religiöse Zwecke genutzt wird bzw. für Gottesdienste an den wichtigsten orthodoxen Feiertagen.

TAG 3 / MITTWOCH: SANKT-PETESBURG

Frühstück im Hotel.

Kurzer Spaziergang auf dem Newskij Prospekt mit dem Reiseleiter. Der Newskij Prospekt ist die Hauptstraße von St. Petersburg und eine der schönsten und wichtigsten Straßen der Stadt. Er ist das kommerzielle und soziale Zentrum der Stadt; ein belebter Ort voller Geschäfte und Cafés. Hier gehen die Einheimischen gerne spazieren oder amüsieren sich. Wir werden einige der wichtigsten Gebäude bewundern, wie z.B. die Anitschkow-, Stroganow- und Beloselsky-Beloserski-Paläste, das Gostinny Dwor Kaufhaus, die Jelissejew-, Mertens- und Singer-Häuser sowie die Anitschkow Brücke. Der Newskij Prospekt beherbergt außerdem einige der wichtigsten Kirchen in St. Petersburg: die lutherische Kirche St. Peter und St. Paul, die katholische Kirche St. Katharina, die armenische Kirche St. Katharina und den imposanten klassizistischen Säulengang der Kasaner Kathedrale. Wir kommen am prächtigen Grand Hotel Europa und dem majestätischen Michailowski-Palast, der das Russische Museum beherbergt, vorbei. Am selben Platz befinden sich auch das Michailowski-Theater, das Theater für Musikkomödien, die Philharmonie und die imposante Fassade des Ethnographischen Museums. Nicht weit vom Newskij Prospekt entfernt steigen die bunten Zwiebeltürme der Erlöserkirche über dem Gribojedow Kanal empor.

Besuch der Kasaner Kathedrale. Diese Kathedrale ist ein wahrer Schatz russischer Architektur aus dem 19. Jahrhundert. Im Jahr 1800 im Auftrag von Paul I gebaut, basiert sie auf dem gleichen Plan wie der Petersdom in Rom. Die Pläne wurden von Woronichin entworfen, der ursprünglich Leibeigener von Stroganow war, bevor er Professor für Architektur an der Akademie der Schönen Künste wurde. Kutusow, Held des Krieges gegen Napoleon, wurde hier im Jahre 1813 begraben, seine Grabschrift wurde später von Puschkin verfasst. Während der Zeit des Kommunismus wurde die Kathedrale in ein Museum für Atheismus umgewandelt. Mit dem Ende des Sowjetregimes wurde sie wieder zu einem sakralen Ort und ist heute eine der wichtigsten orthodoxen Kirchen der Stadt.

Besichtigung des Generalstabsgebäudes der Eremitage. Dieses majestätische Gebäude befindet sich auf dem Palastplatz gegenüber dem ehemaligen Winterpalast, dem heutigen Eremitage-Museum. Es wurde zwischen 1819 und 1829 vom Architekten Carlo Rossi erbaut, um den Sieg der russischen Truppen über Napoleons Grande Armee zu feiern. Die fast 600 Meter hohe Fassade ist ein großartiges Beispiel für neoklassizistische Architektur im Empire-Stil. In seiner Mitte befindet sich ein Triumphbogen mit einem Durchmesser von 14 m, der von einem Siegeswagen aus Eisen, Kupfer und Stahl gekrönt wird. In dem Gebäude befand sich das Hauptquartier des Generalstabs der Imperiale Russische Armee im Westflügel sowie die Ministerien für auswärtige Angelegenheiten und Finanzen im Ostflügel. Nach der Revolution und der Verlegung der Hauptstadt und der Ministerien nach Moskau in 1918 war es der Sitz der Stadtpolizei von Petrograd. 1993 wurde der Ostflügel in die Eremitage verlegt, in der sich seine Sammlungen des 19. und 20. Jahrhunderts befanden. Zwischen 2008 und 2014 wurde das Gebäude restauriert. Nach seiner Wiedereröffnung beherbergt die Hermitage-Sammlung von Impressionisten und Postimpressionisten im vierten Stock. Diese Sammlung ist nicht ohne Widersprüche, da sie größtenteils aus Werken besteht, die während und nach dem Zweiten Weltkrieg in Osteuropa aufgenommen wurden und deren Existenz erst 1995 von der Eremitage anerkannt wurde. Es enthält Werke von Künstlern wie Matisse, Van Gogh, Monet und Picasso sowie russischen Künstlern wie Kandinsky und Malevich.

Besuch der Eremitage. Die prachtvolle Eremitage ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in St. Petersburg. Sie besteht aus dem Winterpalast, dem früheren Wohnsitz der russischen Zaren, und drei weiteren angrenzenden Gebäuden mit Aussicht auf die Newa. Die Eremitage ist Russlands größtes Museum und eines der bedeutendsten weltweit. Sie wurde 1764 von Katharina der Großen gegründet und wurde mit der Zeit immer wohlhabender – denn die Zaren erwarben Kunstwerke aus der ganzen Welt. Heute beherbergt das Museum fast drei Millionen Objekte und unschätzbare Sammlungen von Skulpturen, Bildern, Kristallen, Porzellan, Teppichen, Juwelen, Gravuren, Antiquitäten aus der klassizistischen Epoche, moderner Kunst, Waffen, Medaillen, Münzen, kostbarer Bücher und vieles mehr. Es ist weltbekannt für seine Kollektionen der italienischen, flämischen, französischen und spanischen bildenden Kunst – und insbesondere für seine Gemälde von Leonarde da Vinci, Raphael und Rembrandt. Die aufwändige Inneneinrichtung, luxuriös gestaltet von den angesehensten Künstlern, ist ein wunderbarer Rahmen für diese einzigartige Sammlung.

Kurzer Spaziergang durch das Palastviertel. Fast zwei Jahrhunderte sind seit dem tragischen Tod des bekanntesten und berühmtesten russischen Dichters vergangen, aber die Russen erinnern und lieben seine Bücher noch immer und bewundern seine Einstellung zum Leben. Puschkin war nicht nur ein außerordentlich begabter Schriftsteller, sondern auch eine herausragende Persönlichkeit, die sich aktiv an der Politik und am gesellschaftlichen Leben der Zeit beteiligt hat, um die Interessen des russischen Volkes zu verteidigen. Unser Besuch führt uns in den Teil der Stadt, in dem er zwischen seinen vielen langen Reisen gelebt hat. Wir werden auf der mit Kopfsteinpflaster bedeckten Millionnaya-Straße entlang schlendern und die alten Paläste bewundern sowie die beeindruckende Atlantis-Skulptur, die die Säulen der Eremitage hält und den romantischen Winterkanal. Wir sehen ferner die elegante Fassade des Hauses, in dem Puschkin gemeinsam mit seiner Frau lebte und wo er nach einem Duell mit einem französischen Offizier des Zaren zur Verteidigung ihrer Ehre starb.

TAG 4 / DONNERSTAG: SANKT-PETESBURG – MOSKAU

Frühstück im Hotel.

Check-out.

Besuch der Dreifaltigkeitskathedrale. Dies ist eines der größten und bemerkenswertesten religiösen Bauwerke in St. Petersburg. Es war einst die Kirche des Ismailowski Regiments, Eliteeinheit der zaristischen Garden und zugleich älteste Einheit in der russischen Armee. Hier haben die Soldaten und Offiziere gebetet und hier wurden auch die Trophäen und Relikte des Regiments aufbewahrt. Nur 30 Jahre nach der Gründung der Stadt St. Petersburg wurde die damals noch in einem Zelt untergebrachte Kirche eröffnet. Das Zelt war blau gestrichen – in jener Farbe, die auch die Regimentsuniformen schmückte. Zwischen 1754 und 1756, unter Zarin Elisabeth, wurde es durch einen Holzbau ersetzt. Von der verheerenden Flut im Jahre 1824 schwer beschädigt, ordnete Zar Nikolaus I den Wiederaufbau als prächtige Kirche an – dieses war eines der größten Bauvorhaben in der russischen Hauptstadt zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Der im neoklassizistischen Stil von dem russischen Architekten Stassow entworfene Kirche wurde im Jahr 1835 wiedereröffnet. Eine ansehnliche Ikonensammlung und viele weitere Kunstwerke gehörten zum Besitz der Kirche, in der Dostojewski im Jahre 1867 heiratete.

Unter kommunistischer Herrschaft wurde das Gebäude 1922 und auch in den folgenden Jahren wiederholt geplündert, große Teile des Dekors gingen unwiederbringlich verloren. In Zeiten des sowjetischen Regimes diente der Bau als Warenhaus. 1990, nachdem er wieder in den Besitz der Kirche übergeben worden war und ebenso nach dem Brand der Hauptkuppel im Jahre 2006, folgten aufwändige Restaurierungsarbeiten. Der blaue Dom ist mit seiner Höhe von 80 m noch in 20 km Entfernung erkennbar. Im zweitgrößten hölzernen Dom Europas finden bis zu 3000 Besucher Platz. Neben herrlichen Fresken, Statuen und Ikonen ist hier auch die Ikone der Heiligen Lebensschaffenden Dreifaltigkeit aus dem 15. Jahrhundert zu bewundern.

Am Nachmittag: Ausflug nach Pawlowsk mit Besuch des Paul-Palastes und seines Parks. Der Palast in Pawlowsk war ein Geschenk von Katharina der Großen für ihren Sohn Pavel, den zukünftigen Zaren Paul I. Paul I konnte in kurzer Zeit zahlreiche Meisterwerke sammeln – dank seiner Ehefrau Maria Fjodorowna, die die Kunst liebte und Sponsorin vieler Künstler war. Wir werden während unseres Aufenthaltes die aufwändig dekorierten Salons sehen – die Harmonie der Farben bewundern sowie die Eleganz der Kamine aus Carrara-Marmor und eine umfangreiche Sammlung von Porzellan, Gemälden und Elfenbein-Artikeln bestaunen. Der 600 Hektar große Park war ursprünglich ein Wildgehege für den Zaren und gilt als Meisterwerk der europäischen Landschaftsarchitektur.

Besichtigung des Katharinenparks in Puschkin. Die kleine Stadt Puschkin liegt 30 Kilometer südlich von St. Petersburg und wurde nach dem großen russischen Dichter benannt. In der Vergangenheit wurde die Stadt auch Zarskoje Selo genannt, was „Dorf der Zaren“ bedeutet. Der Katharinenpalast, benannt nach der Ehefrau von Peter dem Großen, Katharina I, ist eine der schönsten Residenzen russischer Zaren. Die beeindruckende Architektur des Palastes, deren Stil vom Rokoko bis hin zum Neoklassizismus reicht, fügt sich wunderbar in den sie umgebenden, aufwändig gestalteten Landschaftspark ein. Der eigentliche Garten wurde im französischen Stil gestaltet – mit symmetrischen Alleen und Buchsbaumhecken. Der Landschaftspark wurde im englischen Stil angelegt. Wie eine Traumlandschaft zieht er sich rund um den zentralen Teich. Überall verstreut befinden sich kleine Gebäude und Denkmäler. Wir werden vorbei an Birken, Tannen, Seen, Teichen, Bächen, Brücken, Skulpturen und Pavillons spazieren gehen und eine zauberhafte Schönheit entdecken, die von vielen Dichtern und Künstlern thematisiert wurde.

Transfer zum Bahnhof.

Abreise nach Moskau mit dem Tages-Hochgeschwindigkeitszug „Sapsan“.

Ankunft in Moskau.

Treffen am Bahnhof mit dem Reiseleiter.

Transfer zum Hotel. Unterbringung.

TAG 5 / FREITAG: MOSKAU

Frühstück im Hotel.

Die ganze Panoramatour Moskau. Lebendig, modern und „ach-so-modebewusst“ konkurriert die russische Hauptstadt mit den weltweit besten Kulturdestinationen. Die blühende Metropole ist Heimat des berühmten Bolschoi-Theaters und des beeindruckenden Kremls. Theater, Konzerthallen, schöne Geschäfte, angesagte Restaurants und trendy Clubs gibt es im Überfluss an der Moskwa.

Moskau ist die größte russische und europäische Stadt mit mehr als 12 Millionen Einwohnern. Seit dem 15. Jahrhundert ist es die Hauptstadt Russlands, mit Ausnahme der Jahre von 1712 bis 1918, in denen St. Petersburg Hauptstadt gewesen ist. Moskau wurde im 12. Jahrhundert gegründet und der Kreml als Hauptbefestigungsanlage 1156 erbaut. Die Stadt gewann rasch an Bedeutung, und das Großfürstentum Moskau wurde zum wichtigsten aller Fürstentümer in Zentralrussland – bis zu dem Zeitpunkt, als Ivan III, Großfürst von Moskau, die meisten dieser Staaten unter seiner Kontrolle vereinte. Er befreite Zentralrussland von den Mongolen und Tataren, vergrößerte den russischen Staat und wurde Großfürst von Rus genannt, mit Moskau als Hauptstand. Die Stadt wurde im Laufe ihrer Geschichte mehrmals von Invasoren zerstört: Mongolen, Krimtataren, Polen und Schweden haben die Stadt besetzt und selbst Napoleon blieb sechs Wochen, bevor er im Winter seinen katastrophalen Rückzug antrat. Im Zweiten Weltkrieg wurden die deutschen Armeen nur 20 Kilometer vor Moskau gestoppt. Diese Ereignisse haben das Stadtbild und die Architektur Moskaus geprägt, sodass die Stadt äußerst vielfältig ist: mittelalterliche Festungen stehen neben stalinistischen Wolkenkratzern, schöne barocke und neoklassische Kirchen neben Jugendstilgebäuden. Moskau ist heute ein großes Kultur- und Kunstzentrum mit etlichen Denkmälern auf der UNESCO Weltkulturerbe-Liste, vielen erstklassigen Museen und Theatern, die zu den besten der Welt zählen. Moskau ist eine dynamische, sich ständig verändernde Stadt, die sich in den letzten Jahren als touristische Destination neu erfunden hat.

Diese Tour ist ideal, um einen Eindruck von der Stadt zu bekommen – einschließlich des historischen Zentrums und der wichtigsten Monumente. Wir laufen die breiten Alleen und die berühmte Twerskaja-Straße entlang auf die Sperlingsberge – die beeindruckende Lomonossow-Universität, einer der zahlreichen, in der Stadt verstreuten Wolkenkratzer aus der Ära Stalins, immer im Blick. Von den Sperlingsbergen aus kann man das eindrucksvolle Panorama der Stadt bewundern; es folgen ein Besuch des Sieges Parks und ein Stopp vor dem Nowodewitschi-Kloster mit seinem See, Tschaikowskys Inspiration zum Schwanensee. Am Ufer der Moskwa nähern wir uns dem historischen Zentrum bis fast zum Weißen Haus, dem Regierungsgebäude der Russischen Föderation. Wir werden auch die Arbat Straße passieren, eine belebte Fußgängerstraße mit dem Spitznamen „Moskauer Montmartre“ – sogenannt wegen der zahlreichen Künstler, die einst in der Gegend lebten und wegen der Maler, die heute die Straße bevölkern. Wir kommen an der Christ-Erlöser-Kathedrale vorbei, am Parlamentsgebäude (Duma), am Bolschoi-Theater und sehen schließlich die imposante Fassade des Lubjanka, Sitz des KGB. Wir gehen weiter durch die Gassen des alten Kaufmannsviertels Kitai-Gorod mit seinen zahlreichen kleinen Kirchen bis hin zum Roten Platz, zweifellos einer der schönsten Plätze der Welt und von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Er erhielt den Namen Rot oder „Krasnaja“ auf Russisch, da dieses im Altrussischen das Synonym für „schön“ war. Heute wird der Platz vom Russischen Historischen Museum, vom Kreml und von der Basilius-Kathedrale mit ihren wunderschönen Zwiebeltürmen, gebaut im Auftrag von Ivan dem Schrecklichen, gesäumt. Der Rote Platz ist auch die Heimat des Lenin Mausoleums und, an mehreren Feiertagen im Jahr, Schauplatz von Paraden der russischen Armee.

Besuch des lokalen Marktes.

Stadtrundgang durch das historische Zentrum. Wir beginnen unsere Tour am Manege-Platz, dem früheren Gelände der kaiserlichen Stallungen und des alten Viehmarktes. Wir passieren den russischen „Kilometer Null“ und setzen unseren Rundgang fort, unterwegs bewundern wir die Jugendstil-Fassaden der luxuriösen Hotels National und Metropol sowie des Parlamentsgebäudes (Duma). Wir halten vor dem Bolschoi-Theater und dem beeindruckenden Sitz des KGB, Lubjanka. Wir werden durch die Gassen der alten Kaufmannsviertel von Kitai-Gorod schlendern, Heimat zahlreicher kleinerer Kirchen, darunter die Kathedrale der Maria von Kasan und die Epiphanien-Kathedrale zu Jelochowo. Als nächstes sehen wir das GUM, ein berühmtes historisches Warenhaus, das in einen wahren Luxustempel verwandelt wurde. Anschließend geht es weiter zum Roten Platz, UNESCO-Weltkulturerbe und zweifellos einer der schönsten Plätze der Welt. Der Platz erhielt den Namen Rot bzw. „Krasnaja“ auf Russisch, weil dies im Altrussischen das Synonym für „schön“ war. Heute ist der Platz umgeben vom berühmten Staatlichen Historischen Museum, dem Kreml sowie der Basilius-Kathedrale mit ihren legendären Zwiebeltürmen, gebaut im Auftrag von Ivan dem Schrecklichen. Der Rote Platz ist auch Heimat des Lenin Mausoleums und mehrmals im Jahr Schauplatz von Paraden der Russischen Armee. Entlang der Kremlmauern spazieren wir zum Alexandergarten, dem ältesten Garten in Moskau, und zum Grab des Unbekannten Soldaten mit der Ewigen Flamme.

Außenbesichtigung der Basilius-Kathedrale. Dieses architektonische Meisterstück gilt als eines der Hauptsymbole Moskaus. Die ganze Gebäudegruppe ist sorgfältig angelegt und hat die Form eines griechischen Kreuzes. Dieses Kreuz orientiert sich an der zentralen Kirche und an vier Kapellen, die die  vier Himmelsrichtungen darstellen, zwischen denen vier weitere kleinere Kapellen stehen. Die zentrale Kirche ist 57 Meter hoch und wird von einem zeltförmigen Dach überragt, die spektakulären Zwiebelturmkuppeln werden von einem großen vergoldeten Kreuz gekrönt. Die Kathedrale wurde im Auftrag von Ivan dem Schrecklichen zwischen 1555 und 1561 gebaut. Gewidmet ist sie seinen Siegen über die Goldene Horde. Nach langer Belagerung übernahm der Zar hier am 1. Oktober 1552 nach 300 Jahren Besetzung durch die Tataren die Stadt Kasan, am selben Tag fand die orthodoxe Feier der Fürbitte statt. Der Kirchenname erinnert an dieses Ereignis: Die Kirche der Fürbitte der Heiligen Jungfrau Maria bekam den Namen „Basilius“ nach dem Bau einer 10. Kapelle auf dem Grab von Vasili (Basilius). Vasili war ein einfacher Mensch, der 1580 heiliggesprochen wurde. Er widmete sein Leben den armen Leuten und war sehr beliebt in Moskau, hat aber auch den Sieg Ivans des Schrecklichen vorausgesagt. Die Legende sagt, dass Ivan der Schreckliche so beeindruckt von der Kathedrale war, dass er befahl, den Architekten zu blenden – nur um sicherzustellen, dass dieser nicht in der Lage sein würde, ein zweites, ähnliches Bauwerk zu errichten.

Besuch vom GUM.

TAG 6 / SAMSTAG: MOSKAU

Frühstück im Hotel.

Besuch des Kreml-Geländes mit seinen Kathedralen. Das Wort „Kreml“ bedeutet Festung auf Russisch, und im Alten Russland hatte jede wichtige Stadt eine Festung, die von einer Mauer umgeben war, um die die wichtigsten Gebäude, Kirchen und Kathedralen schützen. Die Moskauer Festung, die Wiege der Stadt, war die Hauptfestung des Landes und ist von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet worden. Im 12. Jahrhundert erbaut, erhielt sie ihre heutige Form jedoch erst im 15. Jahrhundert. Sie ist ein hervorragendes Beispiel für die verschiedene Stadien russischer Kunst, ein einziges monumentales Zentrum künstlerischer Architektur, Malerei und Dekoration. Die besten Handwerker und Künstler arbeiteten an den Kirchen, Kathedralen und Palästen und hinterließen unbezahlbare Werke – sie legten hier den Grundstein für die Macht und den Ruhm Russlands. Der Kreml ist auch heute noch Sitz einiger der wichtigsten politischen und religiösen Behörden: der Präsidentenpalast, verschiedene administrative und militärische Bauten wie der Senat und die Rüstkammer sowie zahlreiche Kirchen und Kathedralen liegen hier. Seine Mauern sind 19 Meter hoch und 2.235 Meter lang; sie bestehen aus 8 kg schweren Ziegeln und ragen über der Moskwa und dem Roten Platz empor. Im Kreml besichtigen wir die große „Zarenglocke“, die 1733 geschmiedet wurde, und die „Zarenkanone“, eine der größten Kanonen der Welt. Sie wurde 1586 von Andrew Tschochow geschmiedet und diente der Verteidigung des Spasskaya Turms. Glücklicherweise wurde sie aber niemals benutzt. Der Domplatz ist ein architektonisches Juwel, flankiert von der Verklärungskathedrale, der Verkündigungskathedrale und der Erzengel-Michael-Kathedrale.

Besuch der Christus-Erlöser-Kathedrale. Diese imposante Kathedrale ist die größte orthodoxe Kathedrale, die jemals gebaut wurde. Als Symbol des russischen Sieges über Napoleon wurde der Bau zeitgleich mit der Krönung von Alexander III im Jahr 1883 abgeschlossen. Der Stil tendiert zur neoklassischen Richtung, trotz der neobyzantinischen Pläne. In der überwiegend aus Carrara-Marmor bestehenden Inneneinrichtung werden Gemälde der packenden Kämpfe zwischen russischen und napoleonischen Truppen gezeigt. Im Jahre 1931 befahl Stalin, die Kathedrale zum größten Gebäude der Welt umzubauen, dem Sowjetpalast. Das Projekt wurde aber schnell wegen einer Überschwemmung der Moskwa aufgegeben, so dass der größte Pool der Welt im Loch der Baustelle entstand. Nach dem Sturz des kommunistischen Regimes wurde die Kathedrale nach ihren Originalplänen wieder aufgebaut. Die Einweihung fand im Jahr 2000 statt, zusammen mit der Heiligsprechung des letzten Zaren und seiner Familie, die während der bolschewistischen Revolution getötet wurden.

Besuch des Stadtteils Roter Oktober. Die legendäre Schokoladenfabrik Roter Oktober wurde 1862 am Ufer der Moskwa gebaut. Sie wurde von Von Einem, einem deutschen Unternehmer, gegründet und war schnell erfolgreich. Die berühmten roten Backsteingebäude vor der Christ-Erlöser-Kathedrale wurden rasch erweitert: Häuser für Mitarbeiter, mehr Büros und weitere Produktionsstandorte entstanden. Schnell wurde die Fabrik zu einer Moskauer Ikone und ein Schokoladenaroma wehte im gesamten Zentrum der Hauptstadt. Die Fabrik wurde sogar zum offiziellen Schokoladenanbieter der kaiserlichen Familie ernannt. Nach der russischen Revolution enteigneten die Kommunisten die Fabrik und gaben ihr 1922 ihren heutigen Namen. Die Fabrik wuchs dennoch weiter, überlebte den Abriss der benachbarten Kathedrale und wurde zu einem wichtigen Anbieter für die Rote Armee – im Zweiten Weltkrieg war Schokolade ein Bestandteil der Militärration russischer Soldaten, Piloten und U-Boot-Besatzungen. Roter Oktober überlebte die Zarenzeit, die Sowjetunion und die Perestroika und wuchs sogar in solchen Maße, dass ein neuer Standort erforderlich wurde. Im Jahr 2007 wurden die Produktionsstätten außerhalb des Moskauer Zentrums angesiedelt und die alte Fabrik wurde leer hinterlassen. Dem Untergang geweiht, sollten Wohnhäuser an ihrer Stelle gebaut werden. Jedoch entschied man sich, die Räumlichkeiten zu vermieten und im Jahr 2008 ersetzte Maria Baibakova die alten Schokoladenproduktionslinien durch die erste blühende Galerie für moderne Kunst. Bald wurde die Umgebung zu einem Magneten für Künstler, Designer, Publizisten und Autoren und im Jahr 2009 fand hier die 3. Moskauer Biennale für zeitgenössische Kunst statt. Heute befinden sich hier unter anderem das Strelka Design Institut und das Gebrüder Lumière Zentrum für Photographie sowie zahlreiche Kunstgalerien, Ateliers, lebhafte Cafés und trendige Nachtclubs. Wir werden in der Gegend spazierengehen und viele der Veränderungen, die hier stattgefunden haben, entdecken.

Besuch in Samoskworetschje. Diese charmante Ecke im lebhaften Moskau liegt südlich des Kremls hinter der Moskwa. Es ist ein Stadtteil, der sich von den anderen unterscheidet, denn hier können immer noch die traditionellen russischen Häuser bewundert werden. Trotz des kommunistischen Regimes, unter dem die meisten Kirchen in Moskau zerstört wurden, hat hier jede Straße eine eigene Kirche. Während Samoskworetschje seit dem 18. Jahrhundert Heimat für Kunsthandwerker und Händler war, lebten auf der anderen Seite des Flusses die Machthaber und der Adel. Im 19. Jahrhundert kamen Künstler, Architekten und Schriftsteller nach Samoskworetschje, um hier von der Kreativität und Dynamik zu profitieren. In ruhiger und malerischer Atmosphäre werden wir die eleganten Fassaden, die kleinen Kirchen und die schönen Paläste aus dem 18. und 19. Jahrhundert bewundern.

Besuch der Tretjakow-Galerie. Diese einzigartige Galerie wurde nach ihrem Gründer, dem berühmten Händler Pawel Tretjakow (1832-1898), einem der Hauptsponsoren russischer Kunst des 19. Jahrhunderts, benannt. Tretjakows Traum war es, ein großes Museum zu bauen, das für jeden offen sein sollte – unabhängig von Klasse oder Reichtum. Es entstand eine bedeutende Sammlung an Exponaten, die es den Menschen ermöglichen sollte, die Geschichte der russischen Kunst zu verstehen. Mit der Einweihung der Galerie 1881 verwirklichte er das Projekt, zu dem er selbst mehr als 2.000 Exponate aus seiner eigenen Sammlung in Moskau zusteuerte. So entstand bis heute ein eindrucksvolles Museum mit mehr als 130.000 Kunstwerken von russischen Künstlern – ein Gesamteindruck der russischen Malerei vom 11. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Das Kostbarste ist die Ikonensammlung, die bekanntesten Stücke davon sind die byzantinische „Jungfrau von Wladimir“, zurückführen auf die Legende von Lukas, sowie das Meisterwerk von Andrej Rubljow, „Trinität“.

TAG 7 / SONNTAG: MOSKAU

Frühstück im Hotel.

Besuch im Freilichtmuseum Kolomenskoje. Das alte Dorf Kolomenskoje im Süden Moskaus ist ein einzigartiger Ort zum Entdecken und um ein Stück russischer Geschichte und Kunst in schöner, natürlicher Umgebung kennenzulernen. Sein Bau begann Anfang des 14. Jahrhunderts, bestätigt durch eine erste schriftliche Erwähnung. Über mehrere Jahrhunderte war Kolomenskoje die Sommerresidenz der Moskauer Fürsten und Zaren, so diente es zu verschiedenen Zeitpunkten als Residenz und Lieblingsjagdrevier dem Großfürsten Wassili III und Ivan dem Schrecklichen. Wir besuchen ein Museum für Holzarchitektur – Holz war das traditionelle Material im alten Russland für den Bau ziviler und religiöser Gebäude. Wir entdecken unter anderem das alte Haus von Peter dem Großen sowie das wohl schönste und zugleich älteste Gebäude: die Himmelfahrtkirche, ausgezeichnet von der UNESCO als Weltkulturerbe. Sie wurde 1532 im Auftrag von Wassili III gebaut und ist ein einmaliges Gebäude mit einem Zeltdach – zu Ehren der Geburt seines Erben, Ivan der Schreckliche.

Rückkehr nach Moskau.

Besuch von Ismailowo und sein berühmter Markt. Ganz in der Nähe von Moskau liegt Ismailowo, berühmt für seinen riesigen Flohmarkt, auf dem man nicht nur günstig Souvenirs erstehen kann, sondern auch wertvolle Gegenstände, angefertigt von den besten Handwerkern. Zu finden gibt es die typischen russischen Puppen, Schmuck, Objekte aus der Sowjetära und Kunsthandwerk aus dem ganzen Land. Die Palette der Produkte und ihre vielfältigen Ursprünge sind der Beweis dafür, dass wir hier an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien stehen.

Stopp bei Denkmals für die Eroberer des Weltraums und der Kosmonauten Allee. Die Kosmonauten Allee im Allrussischen Ausstellungszentrum (VDNKh) ist eine große Fußgängerstraße mit Statuen der wichtigsten Figuren in der Geschichte der sowjetischen und russischen Eroberung des Weltraums. Am Ende der Allee, auf dem Dach des Kosmonautenmuseums, befindet sich in 107 Metern Höhe das atemberaubende, mit Titan bedeckte Denkmal für die Eroberer des Weltraums. Es hat die Form einer Rakete, die Richtung Himmel aufsteigt und eine riesige Rauchwolke hinterlässt. Am Fuß des Denkmals befindet sich das Kosmonautenmuseum.

Besuch der Ausstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaft. In einer Führung werden wir Wissenswertes über die besondere, sowjetisch geprägte Architektur des Ausstellungszentrums erfahren. 1935, auf dem Höhepunkt der stalinistischen Ära, wurde mit seinem Bau begonnen. Ziel war die Schaffung eines Vorzeigeobjektes, das die Errungenschaften der Sowjetunion zur Schau stellen sollte. Wir sehen verschiedene, im typischen Stil dieser Ära erbaute Pavillons, sowie Skulpturen, die ebenfalls dem Geist dieser Zeit verhaftet sind. Ein Beispiel hierfür ist die weltberühmte Skulptur „Arbeiter und Kolchosbäuerin“ von Wera Muchina. Aber auch Tupolevs, Proton-Raketen und sogar die berühmte Buran-Rakete, die sowjetische Kopie des amerikanischen Space Shuttle, sind hier zu sehen. Die Ausstellung der sowjetischen Errungenschaften ist auch bei der Moskauer Bevölkerung ein beliebtes Ziel für Wochenendausflüge.

Besuch der Moskauer Metro. Die Moskauer Metro gilt als „Volkspalast“, eröffnet wurde sie am 15. Mai 1935 von der sowjetischen Regierung als Symbol für die technologischen und industriellen Fähigkeiten des politischen Systems. Die wichtigsten Künstler jener Zeit beteiligten sich an ihrer Gestaltung. Die Materialien wurden als Zeichen der Vereinigung des sowjetischen Volkes aus allen Ecken des Landes herantransportiert. Heute ist die Metro mit ihren 200 km langen Schienen und 145 Stationen immer noch Hauptverkehrsader der Stadt und sogar eine der wichtigsten weltweit. Wir werden die schönsten und luxuriösesten Stationen besuchen: Mehr als 20 Arten von Marmor, Granit und Onyx sowie Gemälde, Majolika, Glas, Wandmalereien, Mosaiken u.v.m. wurden verarbeitet.

Rückkehr nach Hotel mit der Metro.

TAG 8 / MONTAG: MOSKAU (ABREISE)

Frühstück im Hotel.

Kurzer Spaziergang auf der Arbat Straße mit dem Reiseleiter (wenn die Abreisezeit nach 14 Uhr).

Transfer zum Flughafen.

Die Reihenfolge der Besichtigungen und Ausflüge kann aufgrund der örtlichen Anforderungen geändert wird.

HOTELS

SANKT-PETERSBURG:

4*: Dostoievski, Oktyabrskaya, Saint Petersburg, Azimut, oder vergleichbar

4* Sup: Radisson, Courtyard by Marriott, Sokos, Holiday Inn, Vedensky, Nash, oder vergleichbar

MOSKAU:

4*: Izmailovo Vega, Park Inn Izmailovo, Bega, oder vergleichbar

4* Sup: Holiday Inn, Radisson, Novotel, Azimut, Borodino, oder vergleichbar

Alle unsere Hotels befinden sich im oder in der Nähe des Stadtzentrums.