SANKT-PETERSBURG „ALL  INKLUSIVE“

6 TAGE /  5 NACHTE

  • TAG 1 / SANKT-PETERSBURG (ANKUNFT)

    • Ankunft in Sankt-Petersburg
    • Orientierungstour (wenn die Ankunft bis 15 Uhr)
    • Transfer zum Hotel
    • Unterbringung
  • TAG 2 / SANKT-PETERSBURG – DEN GANZEN TAG

    • Frühstück im Hotel
    • Die ganze Panoramatour St. Petersburg
    • Kurzer Spaziergang durch dasDostojewski Viertel
    • Besuch der St.-Wladimir-Kirche*
    • Besuch der Kuznetschny Lebensmittel-Markthalle*
    • Stopp für einen Shot mit dem echten russischen Wodka
    • Am Nachmittag: Besuch der Peter-und-Paul-Festungsanlage und ihre Kathedrale, wo sich die Grabstätten aller Zaren der Romanow-Dynastie befinden (Eintritt inbegriffen)*
    • Außenansicht des Hauses von Peter dem Großen
    • Außenansicht des Panzerkreuzers Aurora
    • Besuch in der Isaakkathedrale*
  • TAG 3 / SANKT-PETERSBURG – DEN GANZEN TAG

    • Frühstück im Hotel
    • Kurzer Spaziergang auf dem Newskij Prospekt mit dem Reiseleiter
    • Besuch der Kasaner Kathedrale*
    • Besichtigung des Generalstabsgebäudes der Eremitage und Bewunderung der Ausstellung von Impressionisten*
    • Am Nachmittag: Besuch der Eremitage*
    • Kurzer Spaziergang durch das Palastviertel
  • TAG 4 / SANKT-PETERSBURG - DEN GANZEN TAG

    • Frühstück im Hotel
    • Besuch im Russischen Museum*
    • Am Nachmittag: Besuch in der Auferstehungskirche*
    • Spaziergang auf dem Newskij Prospekt und durch das Künstler-Viertel
  • TAG 5 / SANKT-PETERSBURG – DEN GANZEN TAG

    • Frühstück im Hotel
    • Besuch der Dreifaltigkeitskathedrale*
    • Besichtigung des Katharinenparks in Puschkin und Außenbesichtigung des Katharinen Palastes
    • Ausflug nach Pawlowsk mit Besuch des Paul-Palastes* und seines Parks
    • Rückkehr nach St. Petersburg

    Die Option:

    Abschiedsessen im Restaurant „Isba Podvorie“ mit dem russischen Menü, Wodka, Wein und Folkloreaufführung

  • TAG 6 / SANKT-PETERSBURG (ABREISE)

    • Frühstück im Hotel
    • Transfer zum Flughafen 

     

    *Wer keine „Innenbesichtigungen“ von Gebäuden machen möchte, kann sich bis zum nächsten Gruppentreffpunkt selbstständig umsehen.

DETAILED PROGRAM

TAG 1 / SANKT-PETERSBURG (ANKUNFT)

Ankunft in St. Petersburg.

Orientierungstour (wenn die Ankunft bis 15 Uhr).

St. Petersburg. “Russlands Fenster nach Europa”, “Venedig des Nordens”, “Museumsstadt” – unabhängig von den genannten Bezeichnungen gilt: St. Petersburg ist einfach ein Muss. 1703 unter Peter dem Großen auf Schlamm und Wasser errichtet, fesselt diese großartige Stadt im nördlichen Russland mit stattlichen Palästen und eleganten Brücken; großzügige Granitdeiche schützen die Flüsse und Kanäle, die sich kreuz und quer durch die Stadt ziehen. St. Petersburgs Schönheit und der Reichtum dieser Stadt werden Sie verzaubern. Als Peter der Große plante, Russland europäischen Standards anzugleichen, wurde sein Land noch als unterentwickelt und seine Herrschaftsstrukturen als altmodisch bezeichnet. Er entschied sich daraufhin, die Hauptstadt in Richtung Nordeuropa zu verlegen und aus dem Nichts etwas ganz Neues zu erschaffen. Die Lage schien schlecht gewählt – ein Sumpfgebiet im „großen Norden“, geplagt von Malaria im Sommer und unbarmherzig kaltem Klima im Winter. Während des Baus der Stadt starben unzählige Zwangsarbeiter. Trotz all der widrigen Umstände wuchs die Stadt schnell, sie wurde zum Magneten für Architekten und Künstler aus ganz Europa. Die Alleen, Parks, Kirchen, Paläste, Kanäle, Brücken, Schulen, eine Universität und die Akademie der Künste machten die Stadt zu einem Juwel. Der technische Reifegrad und die luxuriöse Bauweise, möglich geworden durch den Wohlstand des Zarenhofes, können an zahlreichen Palästen, Theatern, aufwändig gestalteten Fassaden und Alleen bewundert werden. Die vielen Kanäle, Inseln und Brücken, die ursprünglich den morastigen Boden entwässern und die ungestüme Newa umgehen sollten, geben St. Petersburg seinen ganz besonderen Charakter. Aus diesem Grund ist das historische St. Petersburg von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden. St. Petersburg blieb mehr als zwei Jahrhunderte russische Hauptstadt (1712 bis 1918). Nach der russischen Revolution wurde die Hauptstadt Russlands zurück nach Moskau verlegt, St. Petersburg erlebte eine Phase des Niedergangs. In dieser Zeit änderten die Kommunisten zweimal den Namen – zunächst in Petrograd und anschließend in Leningrad. Erst nach dem Fall der Sowjetunion bekam St. Petersburg seinen ursprünglichen Namen zurück. Umfangreiche Sanierungen konnten St. Petersburg vergangene Pracht und Größe wiedergeben. Heute ist St. Petersburg eine lebendige, dynamische Stadt mit fünf Millionen Einwohnern und somit die viertgrößte Stadt Europas. Die meistbesuchte Stadt Russlands bietet ihren Besuchern neben einem einzigartigen kulturellen Erbe ganzjährig eine breite Palette an Freizeitaktivitäten.

Transfer zum Hotel.

Unterbringung.

TAG 2 / SANKT-PETERSBURG – DEN GANZEN TAG

Frühstück im Hotel.

Die ganze Panoramatour St. Petersburg. Diese deutschsprachig geführte Tour ist ideal, um das Lebensgefühl der Stadt und insbesondere ihr historisches Zentrum sowie alle wichtigen Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Die Teilnehmer bummeln den Newskij Prospekt entlang, die Hauptstraße der Stadt, und sehen viele historische Gebäude: die Anitschkow-, Stroganow- und Beloselsky-Belozersky-Paläste; die lutherische, die katholische und die armenische Kirche; die orthodoxe Kasaner Kathedrale, die Jelissejew-, Singer- und Mertens-Häuser. Wir überqueren die Fontanka, den Fluss, der zusammen mit der Moika und dem Gribojedow-Kanal einst die Stadtgrenze bildete. Am Ufer des Gribojedow-Kanals befindet sich die namhafte Erlöserkirche (inoffizieller Name: Erlöserkirche-auf-dem-Blut-Kirche), gebaut im typisch russischen Stil mit bunten Kuppeln und goldenen Zwiebeltürmen. Der frühere Winterpalast war einst die Residenz der Zaren, heute beherbergt er das Eremitage Museum und dominiert das nördliche Ufer der Newa, während auf der anderen Flussseite die Silhouette der Peter-Paul-Festung mit ihrer Turmspitze die Skyline beherrscht. Wir halten nun am legendären Panzerkreuzer Aurora, der die Russische Revolution einleitete, danach besichtigen wir das Haus Peter des Großen – es war dieser bescheidene Wohnsitz, von dem aus er persönlich die Bauarbeiten in „seiner“ Stadt von 1703 bis 1708 überwachte. Auf der Insel Wassiljewski sehen wir die Strelka (Ostspitze), den MenschikowPalast sowie ein historisches Gebäude, das Teil der Staatlichen Universität ist. Wir werden die Admiralität (Werft) mit ihrer imposanten vergoldeten Kuppel sehen – ein Symbol der russischen Marine, mit deren Hilfe Peter der Große sein Reich aufbauen wollte. Seine Reiterstatue wurde direkt vor dem Senatsgebäude und der Isaak Kathedrale auf eindrucksvollen Säulen aus rotem finnischem Granit errichtet. Des Weiteren werden wir das Konservatorium und das Mariinski Theater am Theaterplatz anschauen.

Kurzer Spaziergang durch das Dostojewski Viertel. Der weltberühmte russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski war mit St. Petersburg – damals die Hauptstadt des Russischen Reiches – immer eng verbunden. Er liebte die Stadt und lebte in ungefähr 20 verschiedenen Wohnungen, die meisten von ihnen lagen im nördlichen Teil der Hauptstadt und immer in der Nähe einer Kirche oder Kathedrale, denn er war gläubig. Wir werden eines seiner bevorzugten Viertel im Herzen von St. Petersburg besuchen. Jenseits der eleganten Fassaden spiegelt das Innere dieser Häuser die verschiedenen Klassen der Stadt wider, reiche Familien, aber auch mittlere und niedrige Klassen, die Dostojewski am meisten interessierten. Brillante stellte er diese Figuren und ihr tägliches Leben in Büchern wie „Schuld und Sühne“ und „Der Idiot“ dar. Während unseres Spaziergangs werden wir die gepflasterten Straßen des Viertels entdecken. Wir sehen das letzte Zuhause von Dostojewski, wo sich heute ein Denkmal befindet und besuchen die Wladimir-Kirche, in der er häufig betete.

Besuch der Kuznetschny Lebensmittel-Markthalle. In einem der ältesten Teile der Stadt, dem sogenannten Dostojewskiviertel, erbaut Anfang des 20. Jahrhunderts, befindet sich heute der bekannteste und bei den Einheimischen beliebteste Markt. Es ist nicht der billigste Markt in der Stadt, aber sicherlich der am besten ausgestattete Markt. Seit seiner Eröffnung werden hier die besten Naturprodukte ganz Russlands und seiner Nachbarländer gehandelt: Früchte, Gemüse und Gewürze aus der fruchtbaren Oase Zentralasiens und von den Hängen des Kaukasus, frische Kuhmilch, selbstgemachter Käse, gesunde Trockenfrüchte, Waldpilze, frischer Fisch und Kaviar. Das Erstaunlichste ist, dass Sie hier fast jedes Produkt probieren können – die beste Garantie für Qualität! Sobald Sie etwas Honig oder eine Scheibe Käse probiert haben, sind Sie nicht mehr in der Lage, ohne einige dieser Köstlichkeiten den Markt zu verlassen.

Stopp für einen Shot mit dem echten russischen Wodka.

Besuch der Peter-und-Paul-Festungsanlage. Auf einer kleinen Halbinsel gegenüber dem Winterpalast gelegen und umgeben von drei Nebenarmen der Newa, war die Anlage einst dazu gedacht, die Stadt vor Angriffen vom Meer aus zu schützen. Die Festung war das erste Gebäude der Stadt und wird als das Fundament St. Petersburgs angesehen, außerdem nutzten die Zaren die Festung als Gefängnis für politische Gegner. Heute ist der Winterpalast ein Museum und einer der schönsten Plätze der Stadt, von dem man einen hervorragenden Panoramablick auf die Newa und ihr Südufer genießt. Eine der Kanonen auf dem Bollwerk wird täglich um zwölf Uhr mittags abgefeuert. Was ursprünglich eine kleine Holzkirche innerhalb der Anlage gewesen ist, wurde immer weiter ausgebaut und entwickelte sich schließlich zu der heutigen Peter-und-Paul-Kathedrale – beide Attraktionen werden jährlich von vielen Touristen besucht. In der Kathedrale befinden sich die Grabstätten aller Zaren der Romanow-Dynastie und ihrer Familien, ebenso das Grab Peter des Großen, des Stadtgründers, sowie die Gräber von Nikolaus II und seiner Familie, die während der bolschewistischen Revolution im Jahre 1918 getötet wurden. Die sterblichen Überreste der Familie wurden 1998 in der Kathedrale beigesetzt.

Außenansicht des Hauses von Peter dem Großen. Dieses kleine Holzhaus wurde im 18. Jahrhundert im holländischen Baustil errichtet. Es war eines der ersten Gebäude in St. Petersburg auf dem Gelände, von dem aus der Zar später die Bauarbeiten zu seiner Stadt beobachtete (1703 bis 1708). Der Wohnraum, das Schlafzimmer und ein Büro sind der damaligen Zeit entsprechend eingerichtet und mit persönlichen Dingen des Zaren dekoriert.

Außenansicht des Panzerkreuzers Aurora. Die Aurora ist das Schiff der Kriegsmarine, dessen Waffen die Russische Revolution am 25. Oktober 1917 eingeleitet haben. Nachdem der Befehl, die Stadt zu verlassen, missachtet wurde, schloss sich die Schiffsbesatzung den Revolutionären an. Die Seeleute gaben anschließend nicht nur das Signal zum Angriff auf den Winterpalast, sondern haben auch daran teilgenommen. Besucher werden die historischen Waffen sehen und den wunderschönen Ausblick auf die Newa und deren Ufer bewundern können.

Besuch in der Isaakkathedrale. Dieses Wahrzeichen St. Petersburgs wurde entworfen und erbaut von zwei wichtigen Architekten: dem Spanier Augustin de Betancourt und dem Franzosen Auguste de Montferrand. Die Isaakkathedrale ist eine der größten Kathedralen Europas – und auch eine der wohlhabendsten. Beim Bau wurden wertvolle Materialen verwendet: Gold, Malachit, Lapislazuli, 14 Sorten Marmor, mehr als 40 Mineral- und Halbedelsteine, Granit aus Finnland und 600 Quadratmeter Mosaiken, ausgeschmückt mit einer großen Anzahl von Bildern und Skulpturen. Die Kuppel ist mit 100 kg Gold vergoldet, die imposanten Säulen sind 43 Meter hoch und aus je einem Stück finnischen Granits gehauen. Mehr als eine halbe Million Arbeiter wirkten am Bau der Kathedrale mit. Der morastige Boden erschwerte die Bauarbeiten erheblich, da allein die Größe und 300.000 Tonnen Material die Fachleute immer wieder vor neue Herausforderungen stellten. Heute ist die Kathedrale ein Museum, in dem nur eine kleine Kapelle täglich für religiöse Zwecke genutzt wird bzw. für Gottesdienste an den wichtigsten orthodoxen Feiertagen.

TAG 3 / SANKT-PETERSBURG – DEN GANZEN TAG

Frühstück im Hotel.

Kurzer Spaziergang auf dem Newskij Prospekt mit dem Reiseleiter. Der Newskij Prospekt ist die Hauptstraße von St. Petersburg und eine der schönsten und wichtigsten Straßen der Stadt. Er ist das kommerzielle und soziale Zentrum der Stadt; ein belebter Ort voller Geschäfte und Cafés. Hier gehen die Einheimischen gerne spazieren oder amüsieren sich. Wir werden einige der wichtigsten Gebäude bewundern, wie z.B. die Anitschkow-, Stroganow- und Beloselsky-Beloserski-Paläste, das Gostinny Dwor Kaufhaus, die Jelissejew-, Mertens- und Singer-Häuser sowie die Anitschkow Brücke. Der Newskij Prospekt beherbergt außerdem einige der wichtigsten Kirchen in St. Petersburg: die lutherische Kirche St. Peter und St. Paul, die katholische Kirche St. Katharina, die armenische Kirche St. Katharina und den imposanten klassizistischen Säulengang der Kasaner Kathedrale. Wir kommen am prächtigen Grand Hotel Europa und dem majestätischen Michailowski-Palast, der das Russische Museum beherbergt, vorbei. Am selben Platz befinden sich auch das Michailowski-Theater, das Theater für Musikkomödien, die Philharmonie und die imposante Fassade des Ethnographischen Museums. Nicht weit vom Newskij Prospekt entfernt steigen die bunten Zwiebeltürme der Erlöserkirche über dem Gribojedow Kanal empor.

Besuch der Kasaner Kathedrale. Diese Kathedrale ist ein wahrer Schatz russischer Architektur aus dem 19. Jahrhundert. Im Jahr 1800 im Auftrag von Paul I gebaut, basiert sie auf dem gleichen Plan wie der Petersdom in Rom. Die Pläne wurden von Woronichin entworfen, der ursprünglich Leibeigener von Stroganow war, bevor er Professor für Architektur an der Akademie der Schönen Künste wurde. Kutusow, Held des Krieges gegen Napoleon, wurde hier im Jahre 1813 begraben, seine Grabschrift wurde später von Puschkin verfasst. Während der Zeit des Kommunismus wurde die Kathedrale in ein Museum für Atheismus umgewandelt. Mit dem Ende des Sowjetregimes wurde sie wieder zu einem sakralen Ort und ist heute eine der wichtigsten orthodoxen Kirchen der Stadt.

Besichtigung des Generalstabsgebäudes der Eremitage. Dieses majestätische Gebäude befindet sich auf dem Palastplatz gegenüber dem ehemaligen Winterpalast, dem heutigen Eremitage-Museum. Es wurde zwischen 1819 und 1829 vom Architekten Carlo Rossi erbaut, um den Sieg der russischen Truppen über Napoleons Grande Armee zu feiern. Die fast 600 Meter hohe Fassade ist ein großartiges Beispiel für neoklassizistische Architektur im Empire-Stil. In seiner Mitte befindet sich ein Triumphbogen mit einem Durchmesser von 14 m, der von einem Siegeswagen aus Eisen, Kupfer und Stahl gekrönt wird. In dem Gebäude befand sich das Hauptquartier des Generalstabs der Imperiale Russische Armee im Westflügel sowie die Ministerien für auswärtige Angelegenheiten und Finanzen im Ostflügel. Nach der Revolution und der Verlegung der Hauptstadt und der Ministerien nach Moskau in 1918 war es der Sitz der Stadtpolizei von Petrograd. 1993 wurde der Ostflügel in die Eremitage verlegt, in der sich seine Sammlungen des 19. und 20. Jahrhunderts befanden. Zwischen 2008 und 2014 wurde das Gebäude restauriert. Nach seiner Wiedereröffnung beherbergt die Hermitage-Sammlung von Impressionisten und Postimpressionisten im vierten Stock. Diese Sammlung ist nicht ohne Widersprüche, da sie größtenteils aus Werken besteht, die während und nach dem Zweiten Weltkrieg in Osteuropa aufgenommen wurden und deren Existenz erst 1995 von der Eremitage anerkannt wurde. Es enthält Werke von Künstlern wie Matisse, Van Gogh, Monet und Picasso sowie russischen Künstlern wie Kandinsky und Malevich.

Besuch der Eremitage. Die prachtvolle Eremitage ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in St. Petersburg. Sie besteht aus dem Winterpalast, dem früheren Wohnsitz der russischen Zaren, und drei weiteren angrenzenden Gebäuden mit Aussicht auf die Newa. Die Eremitage ist Russlands größtes Museum und eines der bedeutendsten weltweit. Sie wurde 1764 von Katharina der Großen gegründet und wurde mit der Zeit immer wohlhabender – denn die Zaren erwarben Kunstwerke aus der ganzen Welt. Heute beherbergt das Museum fast drei Millionen Objekte und unschätzbare Sammlungen von Skulpturen, Bildern, Kristallen, Porzellan, Teppichen, Juwelen, Gravuren, Antiquitäten aus der klassizistischen Epoche, moderner Kunst, Waffen, Medaillen, Münzen, kostbarer Bücher und vieles mehr. Es ist weltbekannt für seine Kollektionen der italienischen, flämischen, französischen und spanischen bildenden Kunst – und insbesondere für seine Gemälde von Leonarde da Vinci, Raphael und Rembrandt. Die aufwändige Inneneinrichtung, luxuriös gestaltet von den angesehensten Künstlern, ist ein wunderbarer Rahmen für diese einzigartige Sammlung.

Kurzer Spaziergang durch das Palastviertel. Fast zwei Jahrhunderte sind seit dem tragischen Tod des bekanntesten und berühmtesten russischen Dichters vergangen, aber die Russen erinnern und lieben seine Bücher noch immer und bewundern seine Einstellung zum Leben. Puschkin war nicht nur ein außerordentlich begabter Schriftsteller, sondern auch eine herausragende Persönlichkeit, die sich aktiv an der Politik und am gesellschaftlichen Leben der Zeit beteiligt hat, um die Interessen des russischen Volkes zu verteidigen. Unser Besuch führt uns in den Teil der Stadt, in dem er zwischen seinen vielen langen Reisen gelebt hat. Wir werden auf der mit Kopfsteinpflaster bedeckten Millionnaya-Straße entlang schlendern und die alten Paläste bewundern sowie die beeindruckende Atlantis-Skulptur, die die Säulen der Eremitage hält und den romantischen Winterkanal. Wir sehen ferner die elegante Fassade des Hauses, in dem Puschkin gemeinsam mit seiner Frau lebte und wo er nach einem Duell mit einem französischen Offizier des Zaren zur Verteidigung ihrer Ehre starb.

TAG 4 / SANKT-PETERSBURG – DEN GANZEN TAG

Frühstück im Hotel.

Besuch im Russischen Museum. Der majestätische Michailowski-Palast beherbergt das Russische Museum. Hier befindet sich die größte Sammlung russischer Kunst St. Petersburgs. Erbaut wurde der Palast von Großfürst Michael Pawlowitsch Romanow, Sohn des russischen Zaren Paul I, entworfen und geplant von Carlo Rossi, eingeweiht wurde er 1895 von Nikolaus II. Die 320.000 Ausstellungsstücke zeigen die Entwicklung der russischen Kunst seit dem 11. Jahrhundert auf. Hier können wunderschöne Stücke der bildenden Kunst betrachtet werden, genauso wie bedeutende Werke des sowjetischen sozialistischen Realismus, des Kunstgewerbes und des traditionellen Handwerks sowie eine der besten Sammlungen angewandter Kunst und Skulpturen weltweit.

Besuch in der Auferstehungskirche. Die Auferstehungskirche ist auch als Blutkirche, Erlöserkirche oder Bluterlöser-Kirche bekannt. 1882 wurde auf Befehl von Alexander III mit dem Bau begonnen. Die Kirche sollte an seinen Vater, Alexander II, erinnern, der an dieser Stelle einem Attentat zum Opfer gefallen war. Auch der Name der Kirche erinnert an das hier vergossene Blut. Die Kirche wurde im traditionell russischen Stil erbaut, beeinflusst von Kirchen aus dem Jaroslawl-Gebiet und von der Moskauer Basilius-Kathedrale – sie unterscheidet sich deswegen von den anderen Petersburger Kirchen, die im italienischen und klassizistischen westlichen Baustil erbaut wurden. Ihre Fassade besteht aus roten Backsteinen, die mit Mosaiken dekoriert sind. Ihre Zwiebeltürme sind bedeckt mit leuchtend bunter Keramik und vergoldeten Bildern. Das Innere der Kirche weist eine atemberaubende Gestaltung auf: mehr als 7.500 Quadratmeter voller Mosaiken. Das findet man in keiner anderen Kirche dieser Welt. Ihre Silhouette entsteigt dem Gribojedow-Kanal und ist unbestritten eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt St. Petersburg.

Spaziergang auf dem Newskij Prospekt und durch das Künstler-Viertel. Der Newskij Prospekt ist die Hauptstraße von St. Petersburg und eine der schönsten und wichtigsten Straßen der Stadt. Er ist das kommerzielle und soziale Zentrum der Stadt; ein belebter Ort voller Geschäfte und Cafés. Hier gehen die Einheimischen gerne spazieren oder amüsieren sich. Wir werden einige der wichtigsten Gebäude bewundern, wie z.B. die Anitschkow-, Stroganow- und Beloselsky-Belozersky-Paläste, das Gostiny Dwor Kaufhaus, die Jelissejew-, Mertens- und Singer-Häuser sowie die Anitschkow Brücke. Der Newskij Prospekt beherbergt außerdem einige der wichtigsten Kirchen in St. Petersburg: die lutherische Kirche St. Peter und St. Paul, die katholische Kirche St. Katharina, die armenische Kirche St. Katharina und den imposanten klassizistischen Säulengang der Kasaner Kathedrale. Wir kommen am prächtigen Grand Hotel Europa und dem majestätischen Michailowski-Palast, der das Russische Museum beherbergt, vorbei. Am selben Platz befinden sich auch das Michailowski-Theater, das Theater für Musikkomödien, die Philharmonie und die imposante Fassade des Ethnographischen Museums. Nicht weit vom Newskij Prospekt entfernt steigen die bunten Zwiebeltürme der Erlöserkirche über dem Gribojedow Kanal empor.

TAG 5 / SANKT-PETERSBURG – DEN GANZEN TAG

Frühstück im Hotel.

Besuch der Dreifaltigkeitskathedrale. Dies ist eines der größten und bemerkenswertesten religiösen Bauwerke in St. Petersburg. Es war einst die Kirche des Ismailowski Regiments, Eliteeinheit der zaristischen Garden und zugleich älteste Einheit in der russischen Armee. Hier haben die Soldaten und Offiziere gebetet und hier wurden auch die Trophäen und Relikte des Regiments aufbewahrt. Nur 30 Jahre nach der Gründung der Stadt St. Petersburg wurde die damals noch in einem Zelt untergebrachte Kirche eröffnet. Das Zelt war blau gestrichen – in jener Farbe, die auch die Regimentsuniformen schmückte. Zwischen 1754 und 1756, unter Zarin Elisabeth, wurde es durch einen Holzbau ersetzt. Von der verheerenden Flut im Jahre 1824 schwer beschädigt, ordnete Zar Nikolaus I den Wiederaufbau als prächtige Kirche an – dieses war eines der größten Bauvorhaben in der russischen Hauptstadt zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Der im neoklassizistischen Stil von dem russischen Architekten Stassow entworfene Kirche wurde im Jahr 1835 wiedereröffnet. Eine ansehnliche Ikonensammlung und viele weitere Kunstwerke gehörten zum Besitz der Kirche, in der Dostojewski im Jahre 1867 heiratete.

Unter kommunistischer Herrschaft wurde das Gebäude 1922 und auch in den folgenden Jahren wiederholt geplündert, große Teile des Dekors gingen unwiederbringlich verloren. In Zeiten des sowjetischen Regimes diente der Bau als Warenhaus. 1990, nachdem er wieder in den Besitz der Kirche übergeben worden war und ebenso nach dem Brand der Hauptkuppel im Jahre 2006, folgten aufwändige Restaurierungsarbeiten. Der blaue Dom ist mit seiner Höhe von 80 m noch in 20 km Entfernung erkennbar. Im zweitgrößten hölzernen Dom Europas finden bis zu 3000 Besucher Platz. Neben herrlichen Fresken, Statuen und Ikonen ist hier auch die Ikone der Heiligen Lebensschaffenden Dreifaltigkeit aus dem 15. Jahrhundert zu bewundern.

Ausflug nach Pawlowsk mit Besuch des Paul-Palastes und seines Parks. Der Palast in Pawlowsk war ein Geschenk von Katharina der Großen für ihren Sohn Pavel, den zukünftigen Zaren Paul I. Paul I konnte in kurzer Zeit zahlreiche Meisterwerke sammeln – dank seiner Ehefrau Maria Fjodorowna, die die Kunst liebte und Sponsorin vieler Künstler war. Wir werden während unseres Aufenthaltes die aufwändig dekorierten Salons sehen – die Harmonie der Farben bewundern sowie die Eleganz der Kamine aus Carrara-Marmor und eine umfangreiche Sammlung von Porzellan, Gemälden und Elfenbein-Artikeln bestaunen. Der 600 Hektar große Park war ursprünglich ein Wildgehege für den Zaren und gilt als Meisterwerk der europäischen Landschaftsarchitektur.

Besichtigung des Katharinenparks in Puschkin. Die kleine Stadt Puschkin liegt 30 Kilometer südlich von St. Petersburg und wurde nach dem großen russischen Dichter benannt. In der Vergangenheit wurde die Stadt auch Zarskoje Selo genannt, was „Dorf der Zaren“ bedeutet. Der Katharinenpalast, benannt nach der Ehefrau von Peter dem Großen, Katharina I, ist eine der schönsten Residenzen russischer Zaren. Die beeindruckende Architektur des Palastes, deren Stil vom Rokoko bis hin zum Neoklassizismus reicht, fügt sich wunderbar in den sie umgebenden, aufwändig gestalteten Landschaftspark ein. Der eigentliche Garten wurde im französischen Stil gestaltet – mit symmetrischen Alleen und Buchsbaumhecken. Der Landschaftspark wurde im englischen Stil angelegt. Wie eine Traumlandschaft zieht er sich rund um den zentralen Teich. Überall verstreut befinden sich kleine Gebäude und Denkmäler. Wir werden vorbei an Birken, Tannen, Seen, Teichen, Bächen, Brücken, Skulpturen und Pavillons spazieren gehen und eine zauberhafte Schönheit entdecken, die von vielen Dichtern und Künstlern thematisiert wurde.

Rückkehr nach St. Petersburg.

Die Option:

Abendessen im Podvorie mit Wodka und Wein. Dieses gemütliche, traditionelle russische Holzhaus liegt außerhalb der Stadt auf einer malerischen Wiese im Schatten von Birken und Tannen. Die wunderschöne Architektur ist typisch für Nordrussland. Sie können hier eine ausgezeichnete Küche mit den beliebtesten russischen Rezepten genießen, sogar Wladimir Putin hat hier schon gespeist. Podvorie wird als „das russischste aller russischen Restaurants” bezeichnet. Die Gerichte sind immer hausgemacht und man legt Wert auf die Verwendung regionaler Zutaten. Der Wein kommt direkt von den Weinbergen des Besitzers auf der Insel Krim und der Wodka wird direkt vor Ort destilliert. Im Sommer können Sie die hübsche Terrasse nutzen, während Sie sich im Winter – nach einem Willkommensschluck Wodka im Schnee – am gemütlichen Kamin wärmen können.

Folkloreaufführung im Podvorie. Während des köstlichen Abendessens in der gemütlichen russischen Atmosphäre werden Tänzer und Sänger in traditioneller Kleidung Lieder und Tänze vorführen, die Ihnen die russische Lebensart näherbringen.

TAG 6 / SANKT-PETERSBURG (ABREISE)

Frühstück im Hotel.

Transfer zum Flughafen.

Die Reihenfolge der Besichtigungen und Ausflüge kann aufgrund der örtlichen Anforderungen geändert wird.

HOTELS

SANKT-PETERSBURG:

4*: Dostoievski, Oktyabrskaya, Saint Petersburg, Azimut, oder vergleichbar

4* Sup: Radisson, Courtyard by Marriott, Sokos, Holiday Inn, Vedensky, Nash, oder vergleichbar

Alle unsere Hotels befinden sich im oder in der Nähe des Stadtzentrums.