MOSKAU – DER GOLDENE RING – NOWGOROD – SANKT PETERSBURG   

11 TAGE / 10 NÄCHTE

  • TAG 1 / FREITAG: MOSKAU (ANKUNFT)

    • Ankunft in Moskau
    • Transfer zum Hotel
    • Unterbringung
  • TAG 2 / SAMSTAG: MOSKAU

    • Frühstück im Hotel
    • Die ganze Panoramatour Moskau
    • Besuch des lokalen Marktes
    • Stopp für einen Shot mit dem echten russischen Wodka
    • Am Nachmittag: Besuch des Kreml-Geländes mit seinen Kathedralen (Eintritt inbegriffen) *
    • Stadtrundgang durch das historische Zentrum mit dem Reiseleiter
    • Außenansicht der Basilius-Kathedrale
    • Besuch vom GUM
  • TAG 3 / SONNTAG: MOSKAU

    • Frühstück im Hotel
    • Besuch der Moskauer Metro*
    • Besuch in Samoskworetschje
    • Besuch der Tretjakow-Galerie*
    • Am Nachmittag: Besuch von Ismailowo und sein berühmter Markt
    • Stopp bei Denkmals für die Eroberer des Weltraums und der Kosmonauten Allee
    • Besuch des VDNKh Ausstellungszentrum-Geländes und seiner berühmten sowjetischen Architektur

    Option:

    Meisterklasse in Ismailowo: Gemälde seiner eigenen Matrjoschka, der berühmten russischen Puppe

    Besuch im Kosmonautenmuseum

  • TAG 4 / MONTAG: MOSKAU – SERGIJEW-POSSAD – PERESLAWL-SALESSKI – ROSTOW – JAROSLAWL

    • Frühstück im Hotel
    • Ausflug nach Sergijew-Possad und Besuch des Klosters
    • Panoramatour durch Pereslawl-Salesski
    • Panoramatour durch Rostow
    • Besuch des Kreml-Geländes von Rostow
    • Abreise nach Jaroslawl
    • Ankunft in Jaroslawl. Unterbringung
  • TAG 5 / DIENSTAG: JAROSLAWL – KOSTROMA - SUSDAL

    • Frühstück im Hotel
    • Jaroslawl Panoramatour
    • Besuch des Christi-Verklärungs-Klosters
    • Abreise nach Kostroma
    • Kostroma Panoramatour
    • Besuch des Ipatjew (Ipatios) Klosters
    • Kleine Flusskreuzfahrt auf Wolga (30 min.)
    • Abreise nach Susdal
    • Ankunft in Susdal. Unterbringung
  • TAG 6 / MITTWOCH: SUSDAL – KIDEKSCHA - WLADIMIR - MOSKAU

    • Frühstück im Hotel
    • Susdal Panoramatour
    • Besuch des Kreml-Geländes von Susdal
    • Besuch des Museums für Holzarchitektur in Susdal
    • Besuch des Konvents Fürbitte und Fürsprache (Pokrowski)
    • Besuch der Stadt Kidekscha: Besuch der Kirche Boris und Gleb*
    • Panoramatour in Wladimir
    • Besuch der Himmelfahrtskathedrale (Verklärungskathedrale)*
    • Außenansicht der Demetrius Kathedrale
    • Abreise nach Moskau
    • Ankunft in Moskau. Unterbringung
  • TAG 7 / DONNERSTAG: MOSKAU - SANKT-PETERSBURG

    • Frühstück im Hotel
    • Transfer zum Bahnhof
    • Abreise nach Sankt-Petersburg mit dem Tages-Hochgeschwindigkeitszug „Sapsan“
    • Ankunft in Sankt-Petersburg
    • Die ganze Panoramatour St. Petersburg
    • Kurzer Spaziergang durch dasDostojewski Viertel
    • Besuch der St.-Wladimir-Kirche*
    • Besuch des lokalen Marktes
    • Stopp für einen Shot mit dem echten russischen Wodka
    • Am Nachmittag: Besuch der Peter-und-Paul-Festungsanlage und ihre Kathedrale, wo sich die Grabstätten aller Zaren der Romanow-Dynastie befinden (Eintritt inbegriffen)*
    • Außenansicht des Hauses von Peter dem Großen
    • Außenansicht des Panzerkreuzers Aurora
    • Besuch in der Isaakkathedrale *
    • Transfer zum Hotel. Unterbringung
  • TAG 8 / FREITAG: SANKT-PETERSBURG – WELIKI NOWGOROD

    • Frühstück im Hotel
    • Abreise nach Nowgorod
    • Panoramatour Weliki Nowgorod
    • Besuch des Nowgoroder Kreml-Geländes
    • Besuch der St. Sophia-Kathedrale
    • Besuch des Zentrums Jaroslawl
    • Besuch des Museums für Holzarchitektur
    • Besuch des Jurjew-Klosters
    • Abreise nach St. Petersburg
  • TAG 9 / SAMSTAG: SANKT-PETERSBURG

    • Frühstück im Hotel
    • Kurzer Spaziergang auf dem Newskij Prospekt mit dem Reiseleiter
    • Besuch der Kasaner Kathedrale*
    • Besichtigung des Generalstabsgebäudes der Eremitage und Bewunderung der Ausstellung von Impressionisten*
    • Am Nachmittag: Besuch der Eremitage*
    • Kurzer Spaziergang durch das Palastviertel
  • TAG 10 / SONNTAG: SANKT-PETERSBURG

    • Frühstück im Hotel
    • Besuch der Dreifaltigkeitskathedrale
    • Besichtigung des Katharinenparks in Puschkin und Außenbesichtigung des Katharinen Palastes
    • Ausflug nach Pawlowsk mit Besuch des Paul-Palastes* und seines Parks
    • Rückkehr nach St. Petersburg

    Die Option:

    Abschiedsessen im Restaurant „Isba Podvorie“ mit dem russischen Menü, Wodka, Wein und Folkloreaufführung

  • TAG 11 / MONTAG: SANKT-PETERSBURG (ABREISE)

    • Frühstück im Hotel
    • Transfer zum Flughafen

DETAILED PROGRAM

TAG 1 / FREITAG: MOSKAU (Ankunft)

Ankunft in Moskau.

Moskau. Lebendig, modern und „ach-so-modebewusst“ konkurriert die russische Hauptstadt mit den weltweit besten Kulturdestinationen. Die blühende Metropole ist Heimat des berühmten Bolschoi-Theaters und des beeindruckenden Kremls. Theater, Konzerthallen, schöne Geschäfte, angesagte Restaurants und trendy Clubs gibt es im Überfluss an der Moskwa.

Moskau ist die größte russische und europäische Stadt mit mehr als 12 Millionen Einwohnern. Seit dem 15. Jahrhundert ist es die Hauptstadt Russlands, mit Ausnahme der Jahre von 1712 bis 1918, in denen St. Petersburg Hauptstadt gewesen ist. Moskau wurde im 12. Jahrhundert gegründet und der Kreml als Hauptbefestigungsanlage 1156 erbaut. Die Stadt gewann rasch an Bedeutung, und das Großfürstentum Moskau wurde zum wichtigsten aller Fürstentümer in Zentralrussland – bis zu dem Zeitpunkt, als Ivan III, Großfürst von Moskau, die meisten dieser Staaten unter seiner Kontrolle vereinte. Er befreite Zentralrussland von den Mongolen und Tataren, vergrößerte den russischen Staat und wurde Großfürst von Rus genannt, mit Moskau als Hauptstand. Die Stadt wurde im Laufe ihrer Geschichte mehrmals von Invasoren zerstört: Mongolen, Krimtataren, Polen und Schweden haben die Stadt besetzt und selbst Napoleon blieb sechs Wochen, bevor er im Winter seinen katastrophalen Rückzug antrat. Im Zweiten Weltkrieg wurden die deutschen Armeen nur 20 Kilometer vor Moskau gestoppt. Diese Ereignisse haben das Stadtbild und die Architektur Moskaus geprägt, sodass die Stadt äußerst vielfältig ist: mittelalterliche Festungen stehen neben stalinistischen Wolkenkratzern, schöne barocke und neoklassische Kirchen neben Jugendstilgebäuden. Moskau ist heute ein großes Kultur- und Kunstzentrum mit etlichen Denkmälern auf der UNESCO Weltkulturerbe-Liste, vielen erstklassigen Museen und Theatern, die zu den besten der Welt zählen. Moskau ist eine dynamische, sich ständig verändernde Stadt, die sich in den letzten Jahren als touristische Destination neu erfunden hat.

Transfer zum Hotel. Unterbringung.

TAG 2 / SAMSTAG: MOSKAU

Frühstück im Hotel.

Die ganze Panoramatour Moskau. Diese Tour ist ideal, um einen Eindruck von der Stadt zu bekommen – einschließlich des historischen Zentrums und der wichtigsten Monumente. Wir laufen die breiten Alleen und die berühmte Twerskaja-Straße entlang auf die Sperlingsberge – die beeindruckende Lomonossow-Universität, einer der zahlreichen, in der Stadt verstreuten Wolkenkratzer aus der Ära Stalins, immer im Blick. Von den Sperlingsbergen aus kann man das eindrucksvolle Panorama der Stadt bewundern; es folgen ein Besuch des Parks des Sieges und ein Stopp vor dem Nowodewitschi-Kloster mit seinem See, Tschaikowskys Inspiration zum Schwanensee. Am Ufer der Moskwa nähern wir uns dem historischen Zentrum bis fast zum Weißen Haus, dem Regierungsgebäude der Russischen Föderation. Wir werden auch die Arbat Straße passieren, eine belebte Fußgängerstraße mit dem Spitznamen „Moskauer Montmartre“ – sogenannt wegen der zahlreichen Künstler, die einst in der Gegend lebten und wegen der Maler, die heute die Straße bevölkern. Wir kommen an der Christ-Erlöser-Kathedrale vorbei, am Parlamentsgebäude (Duma), am Bolschoi-Theater und sehen schließlich die imposante Fassade des Lubjanka, Sitz des KGB. Wir gehen weiter durch die Gassen des alten Kaufmannsviertels Kitai-Gorod mit seinen zahlreichen kleinen Kirchen bis hin zum Roten Platz, zweifellos einer der schönsten Plätze der Welt und von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Er erhielt den Namen Rot oder „Krasnaja“ auf Russisch, da dieses im Altrussischen das Synonym für „schön“ war. Heute wird der Platz vom Russischen Historischen Museum, vom Kreml und von der Basilius-Kathedrale mit ihren wunderschönen Zwiebeltürmen, gebaut im Auftrag von Ivan dem Schrecklichen, gesäumt. Der Rote Platz ist auch die Heimat des Lenin Mausoleums und, an mehreren Feiertagen im Jahr, Schauplatz von Paraden der russischen Armee.

Besuch des lokalen Marktes.

Besuch des Kreml-Geländes mit seinen Kathedralen. Das Wort „Kreml“ bedeutet Festung auf Russisch, und im Alten Russland hatte jede wichtige Stadt eine Festung, die von einer Mauer umgeben war, um die die wichtigsten Gebäude, Kirchen und Kathedralen schützen. Die Moskauer Festung, die Wiege der Stadt, war die Hauptfestung des Landes und ist von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet worden. Im 12. Jahrhundert erbaut, erhielt sie ihre heutige Form jedoch erst im 15. Jahrhundert. Sie ist ein hervorragendes Beispiel für die verschiedenen Stadien russischer Kunst, ein einziges monumentales Zentrum künstlerischer Architektur, Malerei und Dekoration. Die besten Handwerker und Künstler arbeiteten an den Kirchen, Kathedralen und Palästen und hinterließen unbezahlbare Werke – sie legten hier den Grundstein für die Macht und den Ruhm Russlands. Der Kreml ist auch heute noch Sitz einiger der wichtigsten politischen und religiösen Behörden: der Präsidentenpalast, verschiedene administrative und militärische Bauten wie der Senat und die Rüstkammer sowie zahlreiche Kirchen und Kathedralen liegen hier. Seine Mauern sind 19 Meter hoch und 2.235 Meter lang; sie bestehen aus 8 kg schweren Ziegeln und ragen über der Moskwa und dem Roten Platz empor. Im Kreml besichtigen wir die große „Zarenglocke“, die 1733 geschmiedet wurde, und die „Zarenkanone“, eine der größten Kanonen der Welt. Sie wurde 1586 von Andrew Tschochow geschmiedet und diente der Verteidigung des Spasskaya Turms. Glücklicherweise wurde sie aber niemals benutzt. Der Domplatz ist ein architektonisches Juwel, flankiert von der Verklärungskathedrale, der Verkündigungskathedrale und der Erzengel-Michael-Kathedrale.

Stadtrundgang durch das historische Zentrum. Wir beginnen unsere Tour am Manege-Platz, dem früheren Gelände der kaiserlichen Stallungen und des alten Viehmarktes. Wir passieren den russischen „Kilometer Null“ und setzen unseren Rundgang fort, unterwegs bewundern wir die Jugendstil-Fassaden der luxuriösen Hotels National und Metropol sowie des Parlamentsgebäudes (Duma). Wir halten vor dem Bolschoi-Theater und dem beeindruckenden Sitz des KGB, Lubjanka. Wir werden durch die Gassen der alten Kaufmannsviertel von Kitai-Gorod schlendern, Heimat zahlreicher kleinerer Kirchen, darunter die Kathedrale der Maria von Kasan und die Epiphanien-Kathedrale zu Jelochowo. Als nächstes sehen wir das GUM, ein berühmtes historisches Warenhaus, das in einen wahren Luxustempel verwandelt wurde. Anschließend geht es weiter zum Roten Platz, UNESCO-Weltkulturerbe und zweifellos einer der schönsten Plätze der Welt. Der Platz erhielt den Namen Rot bzw. „Krasnaja“ auf Russisch, weil dies im Altrussischen das Synonym für „schön“ war. Heute ist der Platz umgeben vom berühmten Staatlichen Historischen Museum, dem Kreml sowie der Basilius-Kathedrale mit ihren legendären Zwiebeltürmen, gebaut im Auftrag von Ivan dem Schrecklichen. Der Rote Platz ist auch Heimat des Lenin Mausoleums und mehrmals im Jahr Schauplatz von Paraden der Russischen Armee. Entlang der Kremlmauern spazieren wir zum Alexandergarten, dem ältesten Garten in Moskau, und zum Grab des Unbekannten Soldaten mit der Ewigen Flamme.

Außenbesichtigung der Basilius-Kathedrale. Dieses architektonische Meisterstück gilt als eines der Hauptsymbole Moskaus. Die ganze Gebäudegruppe ist sorgfältig angelegt und hat die Form eines griechischen Kreuzes. Dieses Kreuz orientiert sich an der zentralen Kirche und an vier Kapellen, die die  vier Himmelsrichtungen darstellen, zwischen denen vier weitere kleinere Kapellen stehen. Die zentrale Kirche ist 57 Meter hoch und wird von einem zeltförmigen Dach überragt, die spektakulären Zwiebelturmkuppeln werden von einem großen vergoldeten Kreuz gekrönt. Die Kathedrale wurde im Auftrag von Ivan dem Schrecklichen zwischen 1555 und 1561 gebaut. Gewidmet ist sie seinen Siegen über die Goldene Horde. Nach langer Belagerung übernahm der Zar hier am 1. Oktober 1552 nach 300 Jahren Besetzung durch die Tataren die Stadt Kasan, am selben Tag fand die orthodoxe Feier der Fürbitte statt. Der Kirchenname erinnert an dieses Ereignis: Die Kirche der Fürbitte der Heiligen Jungfrau Maria bekam den Namen „Basilius“ nach dem Bau einer 10. Kapelle auf dem Grab von Vasili (Basilius). Vasili war ein einfacher Mensch, der 1580 heiliggesprochen wurde. Er widmete sein Leben den armen Leuten und war sehr beliebt in Moskau, hat aber auch den Sieg Ivans des Schrecklichen vorausgesagt. Die Legende sagt, dass Ivan der Schreckliche so beeindruckt von der Kathedrale war, dass er befahl, den Architekten zu blenden – nur um sicherzustellen, dass dieser nicht in der Lage sein würde, ein zweites, ähnliches Bauwerk zu errichten.

Besuch vom GUM.

TAG 3 / SONNTAG: MOSKAU

Frühstück im Hotel.

Besuch der Moskauer Metro. Die Moskauer Metro gilt als „Volkspalast“, eröffnet wurde sie am 15. Mai 1935 von der sowjetischen Regierung als Symbol für die technologischen und industriellen Fähigkeiten des politischen Systems. Die wichtigsten Künstler jener Zeit beteiligten sich an ihrer Gestaltung. Die Materialien wurden als Zeichen der Vereinigung des sowjetischen Volkes aus allen Ecken des Landes herantransportiert. Heute ist die Metro mit ihren 200 km langen Schienen und 145 Stationen immer noch Hauptverkehrsader der Stadt und sogar eine der wichtigsten weltweit. Wir werden die schönsten und luxuriösesten Stationen besuchen: Mehr als 20 Arten von Marmor, Granit und Onyx sowie Gemälde, Majolika, Glas, Wandmalereien, Mosaiken u.v.m. wurden verarbeitet.

Besuch in Samoskworetschje. Diese charmante Ecke im lebhaften Moskau liegt südlich des Kremls hinter der Moskwa. Es ist ein Stadtteil, der sich von den anderen unterscheidet, denn hier können immer noch die traditionellen russischen Häuser bewundert werden. Trotz des kommunistischen Regimes, unter dem die meisten Kirchen in Moskau zerstört wurden, hat hier jede Straße eine eigene Kirche. Während Samoskworetschje seit dem 18. Jahrhundert Heimat für Kunsthandwerker und Händler war, lebten auf der anderen Seite des Flusses die Machthaber und der Adel. Im 19. Jahrhundert kamen Künstler, Architekten und Schriftsteller nach Samoskworetschje, um hier von der Kreativität und Dynamik zu profitieren. In ruhiger und malerischer Atmosphäre werden wir die eleganten Fassaden, die kleinen Kirchen und die schönen Paläste aus dem 18. und 19. Jahrhundert bewundern.

Besuch der Tretjakow-Galerie. Diese einzigartige Galerie wurde nach ihrem Gründer, dem berühmten Händler Pawel Tretjakow (1832-1898), einem der Hauptsponsoren russischer Kunst des 19. Jahrhunderts, benannt. Tretjakows Traum war es, ein großes Museum zu bauen, das für jeden offen sein sollte – unabhängig von Klasse oder Reichtum. Es entstand eine bedeutende Sammlung an Exponaten, die es den Menschen ermöglichen sollte, die Geschichte der russischen Kunst zu verstehen. Mit der Einweihung der Galerie 1881 verwirklichte er das Projekt, zu dem er selbst mehr als 2.000 Exponate aus seiner eigenen Sammlung in Moskau zusteuerte. So entstand bis heute ein eindrucksvolles Museum mit mehr als 130.000 Kunstwerken von russischen Künstlern – ein Gesamteindruck der russischen Malerei vom 11. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Das Kostbarste ist die Ikonensammlung, die bekanntesten Stücke davon sind die byzantinische „Jungfrau von Wladimir“, zurückführen auf die Legende von Lukas, sowie das Meisterwerk von Andrej Rubljow, „Trinität“.

Besuch von Ismailowo. Ganz in der Nähe von Moskau liegt Ismailowo, berühmt für seinen riesigen Flohmarkt, auf dem man nicht nur günstig Souvenirs erstehen kann, sondern auch wertvolle Gegenstände, angefertigt von den besten Handwerkern. Zu finden gibt es die typischen russischen Puppen, Schmuck, Objekte aus der Sowjetära und Kunsthandwerk aus dem ganzen Land. Die Palette der Produkte und ihre vielfältigen Ursprünge sind der Beweis dafür, dass wir hier an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien stehen.

Stopp bei Denkmals für die Eroberer des Weltraums und der Kosmonauten Allee. Die Kosmonauten Allee im Allrussischen Ausstellungszentrum (VDNKh) ist eine große Fußgängerstraße mit Statuen der wichtigsten Figuren in der Geschichte der sowjetischen und russischen Eroberung des Weltraums. Am Ende der Allee, auf dem Dach des Kosmonautenmuseums, befindet sich in 107 Metern Höhe das atemberaubende, mit Titan bedeckte Denkmal für die Eroberer des Weltraums. Es hat die Form einer Rakete, die Richtung Himmel aufsteigt und eine riesige Rauchwolke hinterlässt. Am Fuß des Denkmals befindet sich das Kosmonautenmuseum.

Besuch der Ausstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaft. In einer Führung werden wir Wissenswertes über die besondere, sowjetisch geprägte Architektur des Ausstellungszentrums erfahren. 1935, auf dem Höhepunkt der stalinistischen Ära, wurde mit seinem Bau begonnen. Ziel war die Schaffung eines Vorzeigeobjektes, das die Errungenschaften der Sowjetunion zur Schau stellen sollte. Wir sehen verschiedene, im typischen Stil dieser Ära erbaute Pavillons, sowie Skulpturen, die ebenfalls dem Geist dieser Zeit verhaftet sind. Ein Beispiel hierfür ist die weltberühmte Skulptur „Arbeiter und Kolchosbäuerin“ von Wera Muchina. Aber auch Tupolevs, Proton-Raketen und sogar die berühmte Buran-Rakete, die sowjetische Kopie des amerikanischen Space-Shuttles, sind hier zu sehen. Die Ausstellung der sowjetischen Errungenschaften ist auch bei der Moskauer Bevölkerung ein beliebtes Ziel für Wochenendausflüge.

TAG 4 / MONTAG: MOSKAU – SERGIJEW POSSAD – PERESLAWL-SALESSKI – ROSTOW – JAROSLAWL

Frühstück im Hotel.

Sergijew Possad. Etwa 70 Kilometer nordöstlich von Moskau liegt Sergijew Possad, eine Stadt in der Region Goldener Ring und zugleich Schauplatz des Lebens des Heiligen Sergius von Radonesch, einem berühmten Einsiedler im 14. Jahrhundert. Hier gründete Sergius ein einfaches Kloster, einen Holzbau, der kurze Zeit nach seinem Tod von den Tataren zerstört wurde. Sein Grab blieb jedoch – aus welchem Grund auch immer – unversehrt. Das Dreifaltigkeitskloster wurde im 15. Jahrhundert um dieses Grab herum errichtet. Schon bald wurde es zum wichtigsten Zentrum der russisch-orthodoxen Kirche. Der enorme Reichtum des Klosters ließ an diesem Ort eine Siedlung von Kaufleuten (posad) entstehen, aus der die heutige Stadt Sergijew Possad hervorging.

Besuch des Dreifaltigkeitsklosters. Das Kloster in seiner Grundstruktur wurde im Jahr 1340 von Sergius von Radonesch als Holzbau errichtet. Nach seinem Tod wurde es von den Tataren zerstört, allerdings begannen bereits 1422 die Arbeiten am Wiederaufbau über dem Grab des Heiligen Sergius, dessen sterbliche Überreste bis heute im Kloster aufbewahrt werden. Ivan III und insbesondere Ivan der Schreckliche trugen maßgeblich zur Vergrößerung und zum Wohlstand des Klosters bei, dessen Fresken von Meistern aus Jaroslawl gemalt wurden und dessen Ikonostase von Andrey Rubljow stammt. Hohe Verteidigungsmauern aus Stein und viele weitere Gebäude wurden errichtet – und mit der Zeit bekam das Kloster den Titel Lavra, der nur den bedeutendsten orthodoxen Klöstern vorbehalten war, denn es hatte sich zum wichtigsten spirituellen Zentrum in Russland entwickelt. Die Architektur ist typisch für den Militär-Stil des 15. bis 18. Jahrhunderts, jene Epoche also, in der das Kloster gewachsen war. Das zurzeit aktive Dreifaltigkeitskloster verfügt über ein Seminar, ein Institut für Technik sowie ein Pilgerzentrum – seit 1988 ist es die Residenz des Patriarchen von ganz Russland und wird oft als „Russischer Vatikan“ bezeichnet. Unter seinen zahlreichen Kirchen und Kathedralen sticht insbesondere die Dreifaltigkeitskathedrale mit dem Grab des Heiligen Sergius hervor sowie einer Kopie der berühmten Dreifaltigkeitsikone von Andre Rubljow, deren Original sich in der Tretjakow Galerie in Moskau befindet. Die Hauptkuppel war auf Geheiß Ivans IV des Schrecklichen golden, um an seinen Sieg bei Kazan zu erinnern. Die Himmelfahrtskathedrale, die das Grab Boris Godunows und seiner Familie beherbergt, hat die gleichnamige Kathedrale in Moskau als Vorbild gewählt. Weitere bedeutende Bauwerke sind die barocke Kirche der Gottesmutter von Smolensk und die Heiliggeistkirche, der beeindruckende, 88 m hohe Glockenturm, das Refektorium des Heiligen Sergius, das das größte in ganz Russland ist. Innerhalb der befestigten Klostermauern befinden sich auch zivile Gebäude wie zum Beispiel der Palast der Metropole und der Palast der Zaren, dessen Fassade im Schachbrettmuster gehalten ist. Während der Russischen Revolution war das Kloster geschlossen und die Mönche waren in Arbeitslagern. Erst im Jahr 1946 wurde das Kloster wieder geöffnet. Das Dreifaltigkeitskloster in Sergijew Possad ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden.

Pereslawl-Salesski. Diese alte Stadt des Goldenen Rings liegt am Ufer des Pleschtschejewosees zwischen Moskau und Jaroslawl. Gegründet wurde sie im Jahr 1152 von Prinz Yuri Dolgoruki, dem Gründer Moskaus und weiterer Städte des Goldenen Rings. Dolgoruki veranlasste die Verlegung der Hauptstadt Russlands von Kiew in diese Region. Dank ihrer günstigen strategischen Lage gewann die Stadt bald an Bedeutung. Zahlreiche Persönlichkeiten der russischen Geschichte waren mit Pereslawl-Salesski verbunden – so etwa der hier gebürtige Alexander Newskij oder Peter der Große, der viele Jahre seiner Kindheit hier verbrachte. Hier am Pleschtschejewosee konstruierte Peter der Große ein kleines Modell dessen, was später die erste russische Flotte werden sollte. Die Stadt beeindruckt sowohl durch ihre herrliche landschaftliche Lage als auch durch ihre Architektur: zauberhafte Holzhäuser am See, die zahlreiche Maler und Künstler angelockt haben, eine alte Festung auf einem Hügel und unzählige Klöster.

Panoramatour durch Pereslawl-Salesski. Wir sehen die Verklärungskathedrale, deren Bau mit der Gründung der Stadt zusammenfiel, ferner schauen wir uns eine Auswahl an Klöstern aus dem 11. Jahrhundert an: Troitse-Danilowski, Nikita, Fjodor und Gorizki.

Panoramatour durch Rostow. Rostow, auch als “Symphonie in Stein” bekannt, ist ein charmantes mittelalterliches Städtchen, dessen unzählige Kuppeln sich im Wasser des Nerosees spiegeln. Es ist eine der ältesten Städte Russlands, gegründet von den Merian, einem finnischen Stamm. Zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert erlebte sie als Haupthandelsplatz an der Wolga ihre Blütezeit. Rostow ist eine Stadt des Goldenen Rings und – dank der zahlreichen Kirchen und Klöster sowie des faszinierenden Kremls (die Nummer zwei hinter dem Moskauer Kreml) – offizieller Kandidat für die Anerkennung als UNESCO Weltkulturerbe.

Diese Stadt ist ein architektonisches Juwel. Im Zentrum befindet sich die Zachatjewski-Kathedrale, deren Innenraum mit Fresken berühmter Meister aus Jaroslawl (17. Jahrhundert) geschmückt ist. Auch die Isidorkirche aus dem Jahr 1565 liegt im Zentrum. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten wie das SpassoJakowlewskiKloster (1688), die neoklassische Dimitri-Kathedrale und die Erlöserkirche liegen am idyllischen Nerosee. Am anderen Ende der Stadt befindet sich das AbrahamKloster mit der EpiphanienKathedrale, eines der ältesten Klöster in Russland. Erbaut von Ivan dem Schrecklichen im Jahr 1553, soll es an den Sieg über die Tataren in Kazan erinnern. Zwischen den beiden Klöstern liegt der imposante Kreml.

Besuch des Kremls von Rostow. Der nach dem Moskauer Kreml wohl schönste und eindrucksvollste Kreml des Landes ist von hohen Mauern umgeben und mit 11 Türmen befestigt. Die Anlage besteht aus drei Teilen – dem Kathedralenplatz, dem Bischofshof und dem Garten der Metropole. Über den Kathedralenplatz gelangen wir in die zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert errichtete Himmelfahrtskathedrale. Ihr Turm ist der berühmteste von ganz Russland, und jede der 15 Glocken trägt einen eigenen Namen. Die größte der Glocken wiegt 32 Tonnen und machte den Bau eines zweiten, parallelen Turms notwendig, um sie zu stützen. Viele weitere wunderschöne Gebäude säumen den Weg zwischen Kreml und See – unter ihnen sticht insbesondere die Kirche des Heiligen Johannes ins Auge. Der Kreml von Rostow ist ein Kandidat für die Auszeichnung als UNESCO Weltkulturerbe.

Abreise nach Jaroslawl.

Transfer zum Hotel.

Unterbringung.

TAG 5 / DIENSTAG: JAROSLAWL – KOSTROMA – SUSDAL

Frühstück im Hotel.

Jaroslawl Panoramatour. Prinz Jaroslaw der Weise gründete im Jahre 1010 am Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl, wo einst eine Wikingersiedlung gestanden hatte, die nach ihm benannte Stadt. Dank der günstigen Lage an der Wolga konnte die Stadt schnell wachsen und sich als Handelsplatz etablieren. 1218 wurde die Stadt ein Fürstentum, 1463 verband sie sich mit Moskau. Im 17. Jahrhundert wurde sie zur zweitwichtigsten Stadt in ganz Russland – und diente, während der Besetzung Moskaus durch die Polen, sogar vorübergehend als Hauptstadt. Jaroslawl erlebte eine zweite wirtschaftliche Blüte, die es seiner Lage zwischen Moskau und dem Seehafen Archangelsk verdankte. Im 18. Jahrhundert legte Katharina die Große einen Plan für die weitere Entwicklung der Stadt vor und brachte damit eine industrielle Entwicklung ins Rollen, die bis ins 19. und 20. Jahrhundert anhalten sollte. Die reiche Vergangenheit brachte ein ansehnliches kulturelles Erbe mit sich: Jaroslawl ist ein architektonisches Juwel – seine Klöster und Kirchen gehören zu den edelsten in Russland und propagieren einen einzigartigen, regionalen Architekturstil, der sich im ganzen Land verbreitet hat („Jaroslawl-Stil“). Kirchen aus roten Backsteinen, die mit hellen Ziegeln gedeckt und mit farbenfrohen Fresken geschmückt sind, sind typisch für diesen Stil. Jaroslawl ist eine der Städte im Goldenen Ring und wird als UNESCO Weltkulturerbe geführt.

Das Stadtzentrum entspricht den Plänen aus dem 18. und 19. Jahrhundert und hat sich auch dementsprechend entwickelt: hier befinden sich die Galerien Gostinny Dwor (1818), die Bürogebäude der Regierung (1785), Haus Wachromejew, die Staatliche Universität – ehemals das Haus der Wohltätigkeit (1786) – und die Feuerwehr, die in einem Jugendstilgebäude von 1911 untergebracht ist. Wir lernen ferner mit dem Wolkow Theater das älteste, 1750 gegründete Theater Russlands kennen, das heute allerdings in einem Gebäude aus dem Jahr 1911 residiert, sowie viele neoklassische Privatresidenzen, Verwaltungsgebäude und die Promenade an der Wolga. Der Kreml befand sich an der Strelka, dort, wo Wolga und Kotorosl zusammenfließen, bis er 1658 niederbrannte. An genau dieser Stelle wurde die herrliche ChristiVerklärungskathedrale errichtet, die 1937 von den Sowjets zerstört, dann restauriert und zum 1.000 Geburtstag der Stadt im Jahre 2010 wiedereröffnet wurde. Die wunderschöne EpiphanienKirche mit ihren fünf Kuppeln ist ebenfalls ganz in der Nähe – ein Paradebeispiel für eine russische Kirche im Mittelalter. Das beste Beispiel für eine Kirche im „Jaroslawl“-Stil ist die Kirche Johannes des Täufers mit ihrem aufwändig gestalteten, reich verzierten Äußeren. Schließlich bewundern wir mit dem Christi-Verklärungs-Kloster und der Kirche des Propheten Elija noch weitere Glanzlichter von Jaroslawl.

Besuch des Christi-Verklärungs-Klosters an der Wolga, errichtet zum Schutz der Stadt als Kreml oder Festung mit hohen weißen Mauern und Türmen. Innerhalb dieser Mauern befinden sich mit der bemerkenswerten ChristiVerklärungsKathedrale (1516) das älteste Bauwerk der Stadt sowie weitere Kirchen, Belfriede und Verliese. Von diesem Kloster brachen die russischen Bauernarmeen auf, um Moskau von den polnischen Armeen zu befreien – und von hier trat Michael I 1613 die Reise nach Moskau an, um sich als erster Angehöriger der Romanow-Dynastie zum Zar krönen zu lassen.

Abreise nach Kostroma.

Kostroma Panoramatour. Kostroma ist die nördlichste Stadt des Goldenen Rings, sie liegt an den Ufern der Wolga. Dort, wo die Wolga auf die Kostroma trifft, gründete Prinz Yuri Dolgoruki, der Begründer Moskaus, im Jahr 1152 die Stadt Kostroma. Viele Male wurde die Stadt besetzt und zerstört – von Mongolen, Tataren und Flusspiraten aus Nowgorod. Nach dem letzten Angriff durch die Polen bot eine Delegation aus Moskau Michael Romanow, der zu dem Zeitpunkt im Ipatjew Kloster vor Ort lebte, die Krone des Zaren von Russland an. So endete die Zeit der Unruhe mit dem ersten Romanow Zar. Die Romanows stellten Kostroma unter ihren Schutz; etliche von ihnen kamen zurück und besuchten die Stadt, so auch der letzte Zar, Nikolas II. Die Stadt wuchs und entwickelte sich zum Handelszentrum – zunächst als Hafen an der Wolga, später dank der Niederlassung der Moskauer Gesellschaft, die das Handelsmonopol zwischen England und Russland über den nördlichen Seehafen Archangelsk besaß. Im 17. Jahrhundert war Kostroma hinter Moskau und Jaroslawl die drittgrößte Stadt Russlands. 1773 zerstörte ein Großbrand weite Teile der Stadt – das Feuer brachte jedoch auch einen Hoffnungsschimmer mit sich: Katharina die Große beschloss, ihre Pläne zum Städtebau in Kostroma umzusetzen. Eine eigene, unverwechselbare Architektur entstand, die noch heute gut sichtbar ist. Der historische Stadtkern ist weitgehend intakt und fasziniert seine Besucher mit einer Mischung aus provinziellem Charme, den typischen Isbas (kleine Holzhäuser) und barocken sowie neoklassischen Gebäuden. Kostroma ist Russlands größter Produktionsstandort für Textilwaren und Schmuck – und auch Snegurotschka („Schneekind“), eine Figur im russischen Märchen, kommt von hier. Sie ist zugleich Enkelin und Helferin von Ded Moroz, dem russischen Gegenstück zu unserem Weihnachtsmann.

Wir werden einen Blick auf die Städtebau-Pläne Katharinas der Großen werfen, die – der Legende nach – ihren Fächer auf den Stadtplan legte, um ihre Ideen von einem neuen Straßendesign zu verdeutlichen. Ausgehend von einem Platz am Ufer der Wolga, dem heutigen Sussaninplatz, führen die Straßen zu bedeutenden Sehenswürdigkeiten – wie dem 1827 erbauten Feuerwachturm, der Hauptwache, dem Palais von General Borschtschow (1824), dem Drama Theater (1863) und dem Mikhail Romanow Denkmal. Auch die berühmten „Handelsgalerien“ oder „Handelsreihen“, deren neoklassischer Stil auf das Jahr 1786 zurückgeht, befinden sich hier ganz in der Nähe. Mit dem Bau der Galerien wollte man die Handelstätigkeiten in der Stadt konzentrieren, die Arbeit der Händler einfacher gestalten und das Leben der Steuereintreiber angenehmer machen. Die Galerien verfügten über ein oberes Stockwerk für das Lager, gehandelt wurde ebenerdig. Jede der Galerien war einer Gesellschaft oder sogar einem speziellen Produkt gewidmet: die Blumengalerie, Milch, Tabak, Öl, Fisch, Süßwaren, etc. Das EpiphanienKloster ist hingegen eine Oase der Ruhe, und hinter den dicken Mauern und imposanten Türmen geht das Klosterleben auch heute noch ungestört seinen Gang. In der EpiphanienKathedrale, dem ältesten Steingebäude in Kostroma, befindet sich die byzantinische Ikone der Heiligen Jungfrau Theodora, der man Wunderkräfte zuschreibt. Die Christi-Auferstehungs-Kirche im Walde diente unter sowjetischer Herrschaft als Gemüsespeicher, anschließend wurde sie nach und nach restauriert.

Besuch des Ipatjew (Ipatios) Klosters, das 1330 am Zusammenfluss von Wolga und Kostroma errichtet wurde. Das Kloster war stark befestigt und so können wir noch heute die Mauern aus dem 16. Jahrhundert bewundern, den Belfried, die Türme – eines der wenigen mittelalterlichen Gebäude, die dem Feuer von 1773 widerstanden haben. Die Dreifaltigkeitskathedrale auf dem Klostergelände stammt aus dem 16. Jahrhundert und zählt wunderschöne Fresken und Ikonen so herausragender Künstler wie Nikitin und Sawin zu ihrem Besitz. Auch der Romanow Palast, der im 17. Jahrhundert für Michael Romanow und seine Mutter errichtet worden war, befindet sich innerhalb der Klostermauern. Während der polnischen Invasion nutzten die Romanows den Palast als Versteck. Hier empfing Michael I den Segen als erster Romanow-Zar.

Kleine Flusskreuzfahrt auf Wolga (30 min.). Die Wolga ist der größte und breiteste Fluss in Europa – ein Symbol für alle Russen, die auch gerne von “Mutter Wolga” reden. Sie entspringt in den Hügeln des Waldai zwischen Moskau und St. Petersburg und zieht sich durch den größten Teil des europäischen Russlands, vorbei an elf die zwanzig bevölkerungsreichsten Städte des Landes, bis sie das Kaspische Meer erreicht. Die Wolga kann fast in ihrem gesamten Verlauf befahren werden und ist über Nebenflüsse, Seen und Kanäle mit der Ostsee sowie dem Schwarzen und Weißen Meer nebst Moskau und St. Petersburg verbunden. Über Jahrhunderte war der Fluss eine bedeutende Handelsachse. In vielen Episoden der russischen Geschichte spielt er eine wichtige Rolle – Traditionen, Literatur, Kunst und Folklore sind davon beeinflusst. Viele Sehenswürdigkeiten liegen an den Ufern der Wolga und ziehen sich von der Taiga in Nordrussland bis zur trockenen Steppenlandschaft am Kaspischen Meer. Die weißen Mauern der Klöster im Norden, die Zwiebeltürme der Städte des Goldenen Rings und die hohen Minarette der tatarischen Moscheen in Kazan sind so vielfältig wie die Landschaft selbst – und wie die russische Seele.

Abreise nach Susdal.

Transfer zum Hotel.

Unterbringung.

TAG 6 / MITTWOCH: SUSDAL – KIDEKSCHA – WLADIMIR – MOSKAU

Frühstück im Hotel.

Susdal Panoramatour. Die im Jahr 1024 gegründete Stadt gilt als Paradebeispiel mittelalterlicher russischer Architektur – ein fantastisches Ensemble 200 (religiöser) Sehenswürdigkeiten, darunter 27 Glockentürme und fünf Klöster. Die ersten Siedlungen aus dem 9. und 10. Jahrhundert wurden im 11. Jahrhundert zu einer befestigten Stadt erweitert – von der Festung gut beschützt, entwickelte sich Susdal bald zu einem bedeutenden religiösen Zentrum. Vor allem im 13. und 14. Jahrhundert entstanden weitere Klöster und eine Siedlung für Kaufleute und Handwerker (posad) rundete das Gesamtbild ab. Zum Fürstentum Wladimir Susdal, dem Herzstück des alten Russlands, gehörten die meisten Städte des Goldenen Rings. Als die Stadt mit dem beginnenden 17. Jahrhundert an Bedeutung verlor, blieb zumindest die mittelalterliche Architektur in ihrem Originalzustand erhalten. Susdal überrascht mit einer Vielzahl sehenswerter Gebäude in seinen Alleen und an seinen Flüssen und Seen, sodass Besucher die ganz besondere Atmosphäre einer beinahe vollständig erhaltenen russischen Siedlung genießen können. Aber auch die herrliche Umgebung trägt dazu bei, dass Susdal zu den am häufigsten besuchten Städten des Goldenen Rings gehört und von der UNESCO als Weltkulturerbe gelistet ist.

Aus städtebaulicher Sicht ist Susdal außergewöhnlich – die Häuser liegen verstreut zwischen Hügeln, Feldern, Flüssen und Seen am Kamenka. Auf unserer Tour werden wir versuchen, das künstlerische Erbe dieser Stadt zu begreifen und uns so viele Sehenswürdigkeiten wie möglich anschauen: den Kreml, das Euthymios Kloster und den Konvent der Fürbitte und Fürsprache. Ferner sehen wir die bemerkenswerte Architektur des Alexander Konvents (1240), die Handelsreihe oder den Platz der Kaufleute sowie die Basilius Kloster. Wir werden feststellen, dass die meisten der Kirchen in Susdal „paarweise“ gebaut worden sind.

Besuch des Kreml-Geländes von Susdal. Wie jeder andere Kreml in Russland, so war auch diese Festung aus dem 11. Jahrhundert das religiöse, zivile und militärische Zentrum der Stadt. Hier wurden die wichtigsten Gebäude errichtet und hier suchte man Zuflucht. Noch heute schlägt hier das Herz der Stadt Susdal und noch immer befinden sich hier, über den Hang verstreut und mit herrlichem Blick auf die Stadt, die bedeutendsten Gebäude. Im Kreml selbst ist die Muttergottes-Geburtskathedrale mit ihren goldenen Pforten aus dem 13. Jahrhundert, den fünf Türmen und den erhabenen Wandfresken das bekannteste Bauwerk. Unmittelbar daneben befinden sich Galerie und Kreuzkammer, beide im erzbischöflichen Palast aus dem 15. Jahrhundert. Die kleine, elegante Holzkirche St. Nikolaus, 1766 in der Nähe von Susdal erbaut, wurde von ihrem Originalstandort hierhergebracht und wiederaufgebaut. Sie stellt einen interessanten architektonischen Kontrast zur Kirche Johannes des Täufers (1720) dar, die nur teilweise aus Holz ist.

Besuch des Museums für Holzarchitektur in Susdal. Das Museum liegt in Flussnähe am Kreml (und früheren Dimitri Kloster) und zeigt mehr als 20 Kaufmannshäuser, Bauernhöfe, Windmühlen, Kirchen und sonstige, für diese Gegend typische Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die gezeigten Häuser stammen aus verschiedenen Orten der Region. Auch das Handwerk wird in diesem Museum demonstriert; Arbeiter in traditionellen Kostümen drehen für uns die Uhr zurück und erlauben uns, einen Blick auf das tägliche Leben im alten Russland zu werfen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die beiden Holzkirchen Verklärungskirche (1756) und Auferstehungskirche (1776).

Besuch des Konvents Fürbitte und Fürsprache (Pokrowski). Der 1264 erbaute Konvent liegt am anderen Ufer der Kamenka. Innerhalb seiner Mauern befindet sich die Kathedrale. Sie stammt aus dem Jahr 1518 und hat, anders als die meisten russischen Kirchen, kein einziges Gemälde im Innenraum. Adelige und Zaren pflegten adelige Damen hier einzusperren, mit denen sie Konflikte hatten. Auch die Zaren Vasili III, Ivan der Schreckliche und Peter der Große trugen auf diese Art und Weise Konflikte mit ihren ersten Gattinnen aus.

Besuch der Stadt Kidekscha. Diese kleine Stadt liegt in der Nähe von Susdal – dort, wo Nerl und Kamenka aufeinandertreffen. Gegründet im 12. Jahrhundert, war die befestigte Stadt bis zu ihrer Zerstörung durch die Mongolen ein bedeutender Handelsplatz. Die Kirche Boris und Gleb, im Auftrag Yuri Dolgorukis 1152 erbaut, ist das älteste russische Gebäude aus weißem Kalkstein. Sie gilt als UNESCO Weltkulturerbe. Der Legende nach hielten die Märtyrer Boris und Gleb, die ersten Heiligen der russisch-orthodoxen Kirche, auf ihrem Weg nach Kiew hier an.

Panoramatour in Wladimir. Die Wiege Russlands und, mit dem benachbarten Susdal, der Ursprung seiner Geschichte. Wladimir besticht mit einem reichen historischen Erbe. Die ersten Bewohner lassen sich (mindestens) für die Altsteinzeit nachweisen – die Siedlung Sungir ist 25.000 Jahre alt. Die jetzige Stadt Wladimir wurde 1108 von Prinz Wladimir Monomach von Kiew gegründet – die moderne Forschung schreibt die Stadtgründung allerdings Wladimir dem Großen zu, dem Vater der orthodoxen Kirche Russlands, und datiert sie auf das Jahr 990. Die Bedeutung der Stadt erreichte ihren Höhepunkt unter Prinz Andrei Bogolyubsky, der sie zur Hauptstadt des Fürstentums Wladimir-Susdal machte und somit zur wichtigsten Stadt Russlands (ab 1157). Mit der mongolischen Invasion 1238 begann die Bedeutung Wladimirs zugunsten Moskaus zu schwinden. Nichtsdestotrotz blieb hier bis 1325 der Sitz der russisch-orthodoxen Kirche und bis in das Jahr 1432 wurden die Großfürsten Russlands in Wladimir gekrönt. Die nachlassende Bedeutung Wladimirs hat allerdings zum Erhalt seiner mittelalterlichen Bauten beigetragen – und gewiss auch zur Auszeichnung der Stadt des Goldenen Rings als UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Mehrzahl der interessanten Bauwerke in Wladimir wurde sowohl von russischen als auch von ausländischen Architekten und Künstlern in den ruhmreichen Tagen der Stadt erbaut. Unsere Tour beginnt im Zentrum, wo neben dem Goldenen Tor viele weitere Sehenswürdigkeiten zu finden sind. Das Goldene Tor wurde 1158 als Teil der Stadtmauer errichtet und diente als Hauptzugang zur Stadt. Das Tor war mit goldenen Plättchen bedeckt; eine kleine Kirche, die oben auf dem Tor thronte, diente der Aufbewahrung des Heiligen Gewandes.

Besuch der Himmelfahrtskathedrale (Verklärungskathedrale), die von dem hier ruhenden Prinz Andrei Bogolyubsky in Wladimirs früherem Kreml errichtet worden war. Die Kathedrale sollte das Zentrum der russischen Kirche sein, ihre Gemälde gehörten zum Feinsten in der gesamten russischen Kunst. Als die Originalfresken 1238 von den Mongolen zerstört wurden, malte Großmeister Andrei Rubljow 1408 neue Fresken, eine barocke Ikonostase wurde 1774 hinzugefügt. Die Kathedrale gehört zu den berühmtesten Bauwerken Russlands und inspirierte zahlreiche Kirchen und Kathedralen im gesamten Land – allen voran die Namensschwester im Moskauer Kreml.

Außenansicht der Demetrius Kathedrale. 1194 als königliche Kirche für Prinz Vsevolod III errichtet, sind die Steinornamente der Fassade die größte Attraktion. Die König David, Alexander dem Großen und Samson gewidmeten Szenen auf der Fassade werden in der Kirche durch Fresken aus dem 12. Jahrhundert ergänzt. Hier wird das Jüngste Gericht dargestellt.

Abreise nach Moskau.

Transfer zum Hotel.

Unterbringung.

TAG 7 / DONNERSTAG: MOSKAU-SANKT-PETERSBURG

Frühstück im Hotel.

Transfer zum Bahnhof.

Abreise nach Sankt-Petersburg mit dem Tages-Hochgeschwindigkeitszug „Sapsan“.

Ankunft in Sankt-Petersburg.

Die ganze Panoramatour St. Petersburg. Diese deutschsprachig geführte Tour ist ideal, um das Lebensgefühl der Stadt und insbesondere ihr historisches Zentrum sowie alle wichtigen Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Die Teilnehmer bummeln den Newskij Prospekt entlang, die Hauptstraße der Stadt, und sehen viele historische Gebäude: die Anitschkow-, Stroganow- und Beloselsky-Beloserski-Paläste; die lutherische, die katholische und die armenische Kirche; die orthodoxe Kasaner Kathedrale, die Jelissejew-, Singer- und Mertens-Häuser. Wir überqueren die Fontanka, den Fluss, der zusammen mit der Moika und dem Gribojedow-Kanal einst die Stadtgrenze bildete. Am Ufer des Gribojedow-Kanals befindet sich die namhafte Erlöserkirche (inoffizieller Name: Erlöserkirche-auf-dem-Blut-Kirche), gebaut im typisch russischen Stil mit bunten Kuppeln und goldenen Zwiebeltürmen. Der frühere Winterpalast war einst die Residenz der Zaren, heute beherbergt er das Eremitage Museum und dominiert das nördliche Ufer der Newa, während auf der anderen Flussseite die Silhouette der Peter-Paul-Festung mit ihrer Turmspitze die Skyline beherrscht. Wir halten nun am legendären Panzerkreuzer Aurora, der die Russische Revolution einleitete, danach besichtigen wir das Haus Peter des Großen – es war dieser bescheidene Wohnsitz, von dem aus er persönlich die Bauarbeiten in „seiner“ Stadt von 1703 bis 1708 überwachte. Auf der Insel Wassiljewski sehen wir die Strelka (Ostspitze), den MenschikowPalast sowie ein historisches Gebäude, das Teil der Staatlichen Universität ist. Wir werden die Admiralität (Werft) mit ihrer imposanten vergoldeten Kuppel sehen – ein Symbol der russischen Marine, mit deren Hilfe Peter der Große sein Reich aufbauen wollte. Seine Reiterstatue wurde direkt vor dem Senatsgebäude und der Isaak Kathedrale auf eindrucksvollen Säulen aus rotem finnischem Granit errichtet. Des Weiteren werden wir das Konservatorium und das Mariinski Theater am Theaterplatz anschauen. Beenden werden wir die Tour mit einem Besuch in der St. Nikolaus-Marine-Kathedrale.

Kurzer Spaziergang durch das Dostojewski Viertel. Der weltberühmte russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski war mit St. Petersburg – damals die Hauptstadt des Russischen Reiches – immer eng verbunden. Er liebte die Stadt und lebte in ungefähr 20 verschiedenen Wohnungen, die meisten von ihnen lagen im nördlichen Teil der Hauptstadt und immer in der Nähe einer Kirche oder Kathedrale, denn er war gläubig. Wir werden eines seiner bevorzugten Viertel im Herzen von St. Petersburg besuchen. Jenseits der eleganten Fassaden spiegelt das Innere dieser Häuser die verschiedenen Klassen der Stadt wider, reiche Familien, aber auch mittlere und niedrige Klassen, die Dostojewski am meisten interessierten. Brillant stellte er diese Figuren und ihr tägliches Leben in Büchern wie „Schuld und Sühne“ und „Der Idiot“ dar. Während unseres Spaziergangs werden wir die gepflasterten Straßen des Viertels entdecken. Wir sehen das letzte Zuhause von Dostojewski, wo sich heute ein Denkmal befindet und besuchen die Wladimir-Kirche, in der er häufig betete.

Besuch der St.-Wladimir-Kirche. Ursprünglich aus Holz im Jahre 1747 gebaut, wurde das eigentliche Steingebäude von dem Architekten Pietro Antonio Trezzini mit einer überraschenden Mischung barocker und neoklassizistischer Elemente entworfen, gebaut und im Jahre 1768 eingeweiht. Da sich die Kirche in einem dicht besiedelten Gebiet befindet, wird sie häufig von den Einwohnern der Stadt besucht. Sie verfügt über fünf Zwiebelkuppeln und einen separaten Glockenturm. Während der kommunistischen Herrschaft in Russland beherbergte sie eine antireligiöse Bibliothek, aber ihre religiöse Funktion wurde im Jahr 1989 wiederhergestellt. Einer ihrer berühmtesten Besucher war Dostojewski, der häufig in der Kirche gebetet hat.

Besuch der Kuznetschny Lebensmittel-Markthalle. In einem der ältesten Teile der Stadt, dem sogenannten Dostojewskiviertel, erbaut Anfang des 20. Jahrhunderts, befindet sich heute der bekannteste und bei den Einheimischen beliebteste Markt. Es ist nicht der billigste Markt in der Stadt, aber sicherlich der am besten ausgestattete Markt. Seit seiner Eröffnung werden hier die besten Naturprodukte ganz Russlands und seiner Nachbarländer gehandelt: Früchte, Gemüse und Gewürze aus der fruchtbaren Oase Zentralasiens und von den Hängen des Kaukasus, frische Kuhmilch, selbstgemachter Käse, gesunde Trockenfrüchte, Waldpilze, frischer Fisch und Kaviar. Das Erstaunlichste ist, dass Sie hier fast jedes Produkt probieren können – die beste Garantie für Qualität! Sobald Sie etwas Honig oder eine Scheibe Käse probiert haben, sind Sie nicht mehr in der Lage, ohne einige dieser Köstlichkeiten den Markt zu verlassen.

Stopp für einen Shot mit dem echten russischen Wodka.

Besuch der Peter-und-Paul-Festungsanlage und ihre Kathedrale, wo sich die Grabstätten aller Zaren der Romanow-Dynastie befinden. Auf einer kleinen Halbinsel gegenüber dem Winterpalast gelegen und umgeben von drei Nebenarmen der Newa, war die Anlage einst dazu gedacht, die Stadt vor Angriffen vom Meer aus zu schützen. Die Festung war das erste Gebäude der Stadt und wird als das Fundament St. Petersburgs angesehen, außerdem nutzten die Zaren die Festung als Gefängnis für politische Gegner. Heute ist der Winterpalast ein Museum und einer der schönsten Plätze der Stadt, von dem man einen hervorragenden Panoramablick auf die Newa und ihr Südufer genießt. Eine der Kanonen auf dem Bollwerk wird täglich um zwölf Uhr mittags abgefeuert. Was ursprünglich eine kleine Holzkirche innerhalb der Anlage gewesen ist, wurde immer weiter ausgebaut und entwickelte sich schließlich zu der heutigen Peter-und-Paul-Kathedrale – beide Attraktionen werden jährlich von vielen Touristen besucht. In der Kathedrale befinden sich die Grabstätten aller Zaren der Romanow-Dynastie und ihrer Familien, ebenso das Grab Peter des Großen, des Stadtgründers, sowie die Gräber von Nikolaus II und seiner Familie, die während der bolschewistischen Revolution im Jahre 1918 getötet wurden. Die sterblichen Überreste der Familie wurden 1998 in der Kathedrale beigesetzt.

Außenansicht des Hauses von Peter dem Großen. Dieses kleine Holzhaus wurde im 18. Jahrhundert im holländischen Baustil errichtet. Es war eines der ersten Gebäude in St. Petersburg auf dem Gelände, von dem aus der Zar später die Bauarbeiten zu seiner Stadt beobachtete (1703 bis 1708). Der Wohnraum, das Schlafzimmer und ein Büro sind der damaligen Zeit entsprechend eingerichtet und mit persönlichen Dingen des Zaren dekoriert.

Außenansicht des Panzerkreuzers Aurora. Die Aurora ist das Schiff der Kriegsmarine, dessen Waffen die Russische Revolution am 25. Oktober 1917 eingeleitet haben. Nachdem der Befehl, die Stadt zu verlassen, missachtet wurde, schloss sich die Schiffsbesatzung den Revolutionären an. Die Seeleute gaben anschließend nicht nur das Signal zum Angriff auf den Winterpalast, sondern haben auch daran teilgenommen. Besucher werden die historischen Waffen sehen und den wunderschönen Ausblick auf die Newa und deren Ufer bewundern können.

Besuch in der Isaakkathedrale. Dieses Wahrzeichen St. Petersburgs wurde entworfen und erbaut von zwei wichtigen Architekten: dem Spanier Augustin de Betancourt und dem Franzosen Auguste de Montferrand. Die Isaakkathedrale ist eine der größten Kathedralen Europas – und auch eine der wohlhabendsten. Beim Bau wurden wertvolle Materialen verwendet: Gold, Malachit, Lapislazuli, 14 Sorten Marmor, mehr als 40 Mineral- und Halbedelsteine, Granit aus Finnland und 600 Quadratmeter Mosaiken, ausgeschmückt mit einer großen Anzahl von Bildern und Skulpturen. Die Kuppel ist mit 100 kg Gold vergoldet, die imposanten Säulen sind 43 Meter hoch und aus je einem Stück finnischen Granits gehauen. Mehr als eine halbe Million Arbeiter wirkten am Bau der Kathedrale mit. Der morastige Boden erschwerte die Bauarbeiten erheblich, da allein die Größe und 300.000 Tonnen Material die Fachleute immer wieder vor neue Herausforderungen stellten. Heute ist die Kathedrale ein Museum, in dem nur eine kleine Kapelle täglich für religiöse Zwecke genutzt wird bzw. für Gottesdienste an den wichtigsten orthodoxen Feiertagen.

Transfer zum Hotel.

Unterbringung.

TAG 8 / FREITAG: SANKT-PETERSBURG – WELIKI NOWGOROD

Frühstück im Hotel.

Abreise nach Weliki Nowgorod.

Weliki Nowgorod. Die Stadt liegt 190 Kilometer südlich von St. Petersburg am Ufer des Wolchow-Flusses und des schönen Ilmensees. Nowgorod ist ein mittelalterlicher Schatz, der zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde. Diese alte Stadt wurde 859 von den Wikingern gegründet, die zwischen der Ostsee und dem Schwarzen Meer handelten und ihr den Namen Holmgard gaben. Die Fürsten von Nowgorod bildeten den „Kiewer Rus“, den ersten russischen Staat.  Im Mittelalter sammelte Nowgorod durch seine Handelsbeziehungen mit der Hanse, den Export von Holz und Fell nach ganz Europa, beträchtlichen Reichtum an. Nowgorod kontrollierte ein großes Stück Land, welches die Nowgoroder Republik genannt wurde. Durch die Unabhängigkeit vom übrigen Russland genossen die Einwohner große Privilegien. Einzigartig für die damalige Zeit war auch das demokratische Regime. Zu dieser Zeit erreichte Nowgorod den Höhepunkt seines Wohlstands und war auch ein wichtiges kulturelles Zentrum.  1478 wurde die Stadt von Moskowitern erobert und dem Moskauer Großfürstentum angegliedert, im Jahre 1570 wurde Nowgorod dann brutal von den russischen Truppen Ivans des Schrecklichen überfallen und ausgeplündert, der der Stadt unterstellte, ihn an die Feinde Russlands verraten zu haben. Die Stadt konnte sich von diesem Schlag nie wieder richtig erholen und erlebte einen anhaltenden Niedergang. Glücklicherweise blieben viele der mittelalterlichen Schätze erhalten und können heute noch bewundert werden.

Panoramatour in Nowgorod. Entdecken Sie die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt: Über den Ufern des Wolchow befindet sich das Museum für Holzarchitektur, in dem zwanzig zivile und religiöse Gebäude aus verschiedenen Teilen der Region – alles hervorragende Beispiele für die Architektur Nordrusslands – gezeigt werden. Ganz in der Nähe befinden sich die wunderschönen goldenen Kuppeln des St. Georg-Klosters, auch als Jurjew-Kloster bekannt. In der Stadt, im ehemaligen mittelalterlichen Zentrum Jaroslawl, befinden sich verschiedene Kirchen, die den Heiligen Schutzherren der verschiedenen Berufsgruppen gewidmet sind, wie z.B. die St. Nikolaus Kirche. Am gegenüberliegenden Ufer der Wolchow sehen Sie das Herz der Stadt: den beeindruckenden Kreml.

Besuch des Nowgoroder Kreml-Geländes. Die mittelalterliche Festung, auch „Detinets“ genannt, wurde im Jahre 1044 erbaut und birgt einige der ältesten Denkmäler Russlands: die älteste Uhr und Glockentürme sowie den ältesten Bürgerpalast, die sogenannte Kammer der Facetten“. Kronjuwel jedoch ist zweifellos die älteste Kirche Russlands, die prächtige St. Sophia-Kathedrale, gebaut im Jahr 1050 von Fürst Jaroslaw dem Weisen. Im Inneren befinden sich herrliche Fresken aus dem 12. Jahrhundert und die berühmten Bronze-Tore. Andere Sehenswürdigkeiten im Kreml sind die Ewige Flamme und das Denkmal Tausend Jahre Russland.

Abreise nach St. Petersburg.

Transfer zum Hotel.

TAG 9 / SAMSTAG: SANKT-PETERSBURG

Frühstück im Hotel.

Kurzer Spaziergang auf dem Newskij Prospekt mit dem Reiseleiter. Der Newskij Prospekt ist die Hauptstraße von St. Petersburg und eine der schönsten und wichtigsten Straßen der Stadt. Er ist das kommerzielle und soziale Zentrum der Stadt; ein belebter Ort voller Geschäfte und Cafés. Hier gehen die Einheimischen gerne spazieren oder amüsieren sich. Wir werden einige der wichtigsten Gebäude bewundern, wie z.B. die Anitschkow-, Stroganow- und Beloselsky-Beloserski-Paläste, das Gostinny Dwor Kaufhaus, die Jelissejew-, Mertens- und Singer-Häuser sowie die Anitschkow Brücke. Der Newskij Prospekt beherbergt außerdem einige der wichtigsten Kirchen in St. Petersburg: die lutherische Kirche St. Peter und St. Paul, die katholische Kirche St. Katharina, die armenische Kirche St. Katharina und den imposanten klassizistischen Säulengang der Kasaner Kathedrale. Wir kommen am prächtigen Grand Hotel Europa und dem majestätischen Michailowski-Palast, der das Russische Museum beherbergt, vorbei. Am selben Platz befinden sich auch das Michailowski-Theater, das Theater für Musikkomödien, die Philharmonie und die imposante Fassade des Ethnographischen Museums. Nicht weit vom Newskij Prospekt entfernt steigen die bunten Zwiebeltürme der Erlöserkirche über dem Gribojedow Kanal empor.

Besuch der Kasaner Kathedrale. Diese Kathedrale ist ein wahrer Schatz russischer Architektur aus dem 19. Jahrhundert. Im Jahr 1800 im Auftrag von Paul I gebaut, basiert sie auf dem gleichen Plan wie der Petersdom in Rom. Die Pläne wurden von Woronichin entworfen, der ursprünglich Leibeigener von Stroganow war, bevor er Professor für Architektur an der Akademie der Schönen Künste wurde. Kutusow, Held des Krieges gegen Napoleon, wurde hier im Jahre 1813 begraben, seine Grabschrift wurde später von Puschkin verfasst. Während der Zeit des Kommunismus wurde die Kathedrale in ein Museum für Atheismus umgewandelt. Mit dem Ende des Sowjetregimes wurde sie wieder zu einem sakralen Ort und ist heute eine der wichtigsten orthodoxen Kirchen der Stadt.

Besichtigung des Generalstabsgebäudes der Eremitage. Dieses majestätische Gebäude befindet sich auf dem Palastplatz gegenüber dem ehemaligen Winterpalast, dem heutigen Eremitage-Museum. Es wurde zwischen 1819 und 1829 vom Architekten Carlo Rossi erbaut, um den Sieg der russischen Truppen über Napoleons Grande Armee zu feiern. Die fast 600 Meter hohe Fassade ist ein großartiges Beispiel für neoklassizistische Architektur im Empire-Stil. In seiner Mitte befindet sich ein Triumphbogen mit einem Durchmesser von 14 m, der von einem Siegeswagen aus Eisen, Kupfer und Stahl gekrönt wird. In dem Gebäude befand sich das Hauptquartier des Generalstabs der Imperiale Russische Armee im Westflügel sowie die Ministerien für auswärtige Angelegenheiten und Finanzen im Ostflügel. Nach der Revolution und der Verlegung der Hauptstadt und der Ministerien nach Moskau in 1918 war es der Sitz der Stadtpolizei von Petrograd. 1993 wurde der Ostflügel in die Eremitage verlegt, in der sich seine Sammlungen des 19. und 20. Jahrhunderts befanden. Zwischen 2008 und 2014 wurde das Gebäude restauriert. Nach seiner Wiedereröffnung beherbergt die Hermitage-Sammlung von Impressionisten und Postimpressionisten im vierten Stock. Diese Sammlung ist nicht ohne Widersprüche, da sie größtenteils aus Werken besteht, die während und nach dem Zweiten Weltkrieg in Osteuropa aufgenommen wurden und deren Existenz erst 1995 von der Eremitage anerkannt wurde. Es enthält Werke von Künstlern wie Matisse, Van Gogh, Monet und Picasso sowie russischen Künstlern wie Kandinsky und Malevich.

Besuch der Eremitage. Die prachtvolle Eremitage ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in St. Petersburg. Sie besteht aus dem Winterpalast, dem früheren Wohnsitz der russischen Zaren, und drei weiteren angrenzenden Gebäuden mit Aussicht auf die Newa. Die Eremitage ist Russlands größtes Museum und eines der bedeutendsten weltweit. Sie wurde 1764 von Katharina der Großen gegründet und wurde mit der Zeit immer wohlhabender – denn die Zaren erwarben Kunstwerke aus der ganzen Welt. Heute beherbergt das Museum fast drei Millionen Objekte und unschätzbare Sammlungen von Skulpturen, Bildern, Kristallen, Porzellan, Teppichen, Juwelen, Gravuren, Antiquitäten aus der klassizistischen Epoche, moderner Kunst, Waffen, Medaillen, Münzen, kostbarer Bücher und vieles mehr. Es ist weltbekannt für seine Kollektionen der italienischen, flämischen, französischen und spanischen bildenden Kunst – und insbesondere für seine Gemälde von Leonarde da Vinci, Raphael und Rembrandt. Die aufwändige Inneneinrichtung, luxuriös gestaltet von den angesehensten Künstlern, ist ein wunderbarer Rahmen für diese einzigartige Sammlung.

Kurzer Spaziergang durch das Palastviertel. Fast zwei Jahrhunderte sind seit dem tragischen Tod des bekanntesten und berühmtesten russischen Dichters vergangen, aber die Russen erinnern und lieben seine Bücher noch immer und bewundern seine Einstellung zum Leben. Puschkin war nicht nur ein außerordentlich begabter Schriftsteller, sondern auch eine herausragende Persönlichkeit, die sich aktiv an der Politik und am gesellschaftlichen Leben der Zeit beteiligt hat, um die Interessen des russischen Volkes zu verteidigen. Unser Besuch führt uns in den Teil der Stadt, in dem er zwischen seinen vielen langen Reisen gelebt hat. Wir werden auf der mit Kopfsteinpflaster bedeckten Millionnaya-Straße entlang schlendern und die alten Paläste bewundern sowie die beeindruckende Atlantis-Skulptur, die die Säulen der Eremitage hält und den romantischen Winterkanal. Wir sehen ferner die elegante Fassade des Hauses, in dem Puschkin gemeinsam mit seiner Frau lebte und wo er nach einem Duell mit einem französischen Offizier des Zaren zur Verteidigung ihrer Ehre starb.

tag 10 / SONNTAG: SANKT-PETERSBURG

Frühstück im Hotel.

Besuch der Dreifaltigkeitskathedrale. Dies ist eines der größten und bemerkenswertesten religiösen Bauwerke in St. Petersburg. Es war einst die Kirche des Ismailowski Regiments, Eliteeinheit der zaristischen Garden und zugleich älteste Einheit in der russischen Armee. Hier haben die Soldaten und Offiziere gebetet und hier wurden auch die Trophäen und Relikte des Regiments aufbewahrt. Nur 30 Jahre nach der Gründung der Stadt St. Petersburg wurde die damals noch in einem Zelt untergebrachte Kirche eröffnet. Das Zelt war blau gestrichen – in jener Farbe, die auch die Regimentsuniformen schmückte. Zwischen 1754 und 1756, unter Zarin Elisabeth, wurde es durch einen Holzbau ersetzt. Von der verheerenden Flut im Jahre 1824 schwer beschädigt, ordnete Zar Nikolaus I den Wiederaufbau als prächtige Kirche an – dieses war eines der größten Bauvorhaben in der russischen Hauptstadt zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Der im neoklassizistischen Stil von dem russischen Architekten Stassow entworfene Kirche wurde im Jahr 1835 wiedereröffnet. Eine ansehnliche Ikonensammlung und viele weitere Kunstwerke gehörten zum Besitz der Kirche, in der Dostojewski im Jahre 1867 heiratete.

Unter kommunistischer Herrschaft wurde das Gebäude 1922 und auch in den folgenden Jahren wiederholt geplündert, große Teile des Dekors gingen unwiederbringlich verloren. In Zeiten des sowjetischen Regimes diente der Bau als Warenhaus. 1990, nachdem er wieder in den Besitz der Kirche übergeben worden war und ebenso nach dem Brand der Hauptkuppel im Jahre 2006, folgten aufwändige Restaurierungsarbeiten. Der blaue Dom ist mit seiner Höhe von 80 m noch in 20 km Entfernung erkennbar. Im zweitgrößten hölzernen Dom Europas finden bis zu 3000 Besucher Platz. Neben herrlichen Fresken, Statuen und Ikonen ist hier auch die Ikone der Heiligen Lebensschaffenden Dreifaltigkeit aus dem 15. Jahrhundert zu bewundern.

Am Nachmittag: Ausflug nach Pawlowsk mit Besuch des Paul-Palastes und seines Parks. Der Palast in Pawlowsk war ein Geschenk von Katharina der Großen für ihren Sohn Pavel, den zukünftigen Zaren Paul I. Paul I konnte in kurzer Zeit zahlreiche Meisterwerke sammeln – dank seiner Ehefrau Maria Fjodorowna, die die Kunst liebte und Sponsorin vieler Künstler war. Wir werden während unseres Aufenthaltes die aufwändig dekorierten Salons sehen – die Harmonie der Farben bewundern sowie die Eleganz der Kamine aus Carrara-Marmor und eine umfangreiche Sammlung von Porzellan, Gemälden und Elfenbein-Artikeln bestaunen. Der 600 Hektar große Park war ursprünglich ein Wildgehege für den Zaren und gilt als Meisterwerk der europäischen Landschaftsarchitektur.

Besichtigung des Katharinenparks in Puschkin. Die kleine Stadt Puschkin liegt 30 Kilometer südlich von St. Petersburg und wurde nach dem großen russischen Dichter benannt. In der Vergangenheit wurde die Stadt auch Zarskoje Selo genannt, was „Dorf der Zaren“ bedeutet. Der Katharinenpalast, benannt nach der Ehefrau von Peter dem Großen, Katharina I, ist eine der schönsten Residenzen russischer Zaren. Die beeindruckende Architektur des Palastes, deren Stil vom Rokoko bis hin zum Neoklassizismus reicht, fügt sich wunderbar in den sie umgebenden, aufwändig gestalteten Landschaftspark ein. Der eigentliche Garten wurde im französischen Stil gestaltet – mit symmetrischen Alleen und Buchsbaumhecken. Der Landschaftspark wurde im englischen Stil angelegt. Wie eine Traumlandschaft zieht er sich rund um den zentralen Teich. Überall verstreut befinden sich kleine Gebäude und Denkmäler. Wir werden vorbei an Birken, Tannen, Seen, Teichen, Bächen, Brücken, Skulpturen und Pavillons spazieren gehen und eine zauberhafte Schönheit entdecken, die von vielen Dichtern und Künstlern thematisiert wurde.

Rückkehr nach St. Petersburg.

Die Option:

Abendessen im Podvorie mit Wodka und Wein. Dieses gemütliche, traditionelle russische Holzhaus liegt außerhalb der Stadt auf einer malerischen Wiese im Schatten von Birken und Tannen. Die wunderschöne Architektur ist typisch für Nordrussland. Sie können hier eine ausgezeichnete Küche mit den beliebtesten russischen Rezepten genießen, sogar Wladimir Putin hat hier schon gespeist. Podvorie wird als „das russischste aller russischen Restaurants” bezeichnet. Die Gerichte sind immer hausgemacht und man legt Wert auf die Verwendung regionaler Zutaten. Der Wein kommt direkt von den Weinbergen des Besitzers auf der Insel Krim und der Wodka wird direkt vor Ort destilliert. Im Sommer können Sie die hübsche Terrasse nutzen, während Sie sich im Winter – nach einem Willkommensschluck Wodka im Schnee – am gemütlichen Kamin wärmen können.

Folkloreaufführung im Podvorie. Während des köstlichen Abendessens in der gemütlichen russischen Atmosphäre werden Tänzer und Sänger in traditioneller Kleidung Lieder und Tänze vorführen, die Ihnen die russische Lebensart näherbringen.

TAG 11 / MONTAG: SANKT-PETERSBURG (ABREISE)

Frühstück im Hotel.

Transfer zum Flughafen.

Die Reihenfolge der Besichtigungen und Ausflüge kann aufgrund der örtlichen Anforderungen geändert wird.

HOTELS

MOSKAU:

4*: Izmailovo Vega, Park Inn Izmailovo, Bega, oder vergleichbar

4* Sup: Holiday Inn, Radisson, Novotel, Azimut, Borodino, oder vergleichbar

SANKT-PETERSBURG:

4*: Dostoievski, Oktyabrskaya, Saint Petersburg, Azimut, oder vergleichbar

4* Sup: Radisson, Courtyard by Marriott, Sokos, Holiday Inn, Vedensky, Nash, oder vergleichbar

SUSDAL:

3* Sup.: Sokol, Velyi, oder vergleichbar

4* Sup.: Pushkarskaya Sloboda, Nikolaevsky Possad, Azimut, oder vergleichbar

JAROSLAWL:

3* Sup.: Ibis, oder vergleichbar

4* Sup.: Park Inn, SK Royal, oder vergleichbar

Alle unsere Hotels befinden sich im oder in der Nähe des Stadtzentrums.